Der Fahrer des unfallbeschädigten SUV wurde nach Fluchtversuch vorläufig festgenommen. © Guido Bludau
Vorläufige Festnahme

Polizei will SUV wegen Frontschaden anhalten – Fahrer gibt Gas

Auf spektakuläre Weise hat ein SUV-Fahrer am Donnerstagabend versucht, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen. Das ging schief.

Die Polizei hatte am Donnerstag gegen 19.45 Uhr kein leichtes Spiel mit einem Autofahrer. Sie wollte den Mann an der Dülmener Straße anhalten und kontrollieren. Der Wagen war den Polizisten wegen eines nicht unerheblichen Frontschadens aufgefallen. Doch der Fahrer entzog sich zunächst der Überprüfung durch die Beamten und fuhr der Streifenwagenbesatzung davon.

Als der 48-jährige Pkw-Fahrer aus Dorsten statt anzuhalten Gas gab und die Anhalte-Hinweise der Polizei missachtete, verfolgte ihn die Streifenwagenbesatzung. Der SUV-Fahrer gab tüchtig Gas. Zum Teil war er laut Auskunft der Polizei mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Außerdem wechselte der Fahrer mehrfach die Fahrtrichtung. Irgendwann gab der 48-Jährige auf. Er konnte dann an der Halterner Straße in Höhe der L608 zwischen Wulfen und Hervest angehalten werden.

Vorläufige Festnahme, Verdacht auf Alkoholgenuss

Der Autofahrer wurde von der Polizei vorläufig festgenommen, da der Verdacht bestand, dass er alkoholisiert war. Dem Mann wurde auf der Wache eine Blutprobe von einem Arzt entnommen, hieß es. Der Volvo wurde abgeschleppt und sichergestellt, der Führerschein des Mannes auch. Ihn erwartet ein Strafverfahren. Ob es sich bei dem Schaden an der Fahrzeugfront um einen Altschaden oder um einen frischen Unfallschaden handelt, ist Bestandteil der weiteren Ermittlungen.

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Seit 20 Jahren als Lokalredakteurin in Dorsten tätig. Immer ein offenes Ohr für die Menschen in dieser Stadt, die nicht meine Geburtsstadt ist. Das ist Essen. Ehefrau, dreifache Mutter, zweifache Oma. Konfliktfähig und meinungsfreudig. Wichtige Kriterien für meine Arbeit als Lokalreporterin. Das kommt nicht immer gut an. Muss es auch nicht. Die Leser und ihre Anliegen sind mir wichtig.
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Als „Blaulicht-Reporter“ bin ich Tag und Nacht unterwegs, um über Einsätze von Polizei und Feuerwehr seriös in Wort und (bewegten) Bildern zu informieren. Dem Stadtteil Wulfen gehört darüber hinaus meine besondere Leidenschaft. Hier bin ich verwurzelt und in verschiedenen Vereinen aktiv. Davon profitiert natürlich auch meine journalistische Arbeit.
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