Promi-Prinz bezahlt Grabstein für verstorbene Frau eines Rentners

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Prinz Alexander von Anhalt hat einem mittellosen Rentner den Grabstein für dessen verstorbene Frau bezahlt. © privat
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Helmut Holve hat im Sommer seine Frau verloren. Kurz vor dem 60. Hochzeitstag ist Christel gestorben. Aber: Geld für die Beerdigung hatte der Rentner aus Fröndenberg nicht. Deshalb bekam seine tote Frau nur eine anonyme Bestattung ohne Grabstein. Das hat den Witwer viele Wochen beschäftigt.

Nachdem der Fernsehsender Sat1 über den mittellosen Rentner berichtet hat, entwickelt sich eine Welle der Hilfsbereitschaft. Auch den in Dorsten lebenden Promi-Prinzen Alexander von Anhalt lässt die traurige Geschichte nicht kalt.

„Ich bin froh, dass jetzt alles geregelt ist“, sagte Helmut Holve vor wenigen Tagen dem Sender. Und er bedankte sich ausdrücklich bei Alexander von Anhalt und seiner Frau Justine Christine. Die Umbettung der Verstorbenen hat die Wohltätigkeitsaktion „Mendener in Not“ bezahlt, das Geld für Grabstein mit den Initialen der Eheleute Holve spendete das Prinzenpaar, das in Wulfen den derzeit geschlossenen Swingerclub „Villa Palazzo“ betreibt.

Gemeinsam legten sie vor wenigen Tagen den neuen Grabstein nieder. „Manchmal ist es schöner, anderen Menschen eine Freude zu machen als selber Nettigkeiten zu empfangen“, sagte Alexander von Anhalt, der zuletzt durch einen juristischen Streit mit Dragqueen Olivia Jones in die Schlagzeilen geriet.

Den armen Witwer will er auch künftig unterstützen, damit immer frische Blumen auf dem Grab stehen. Für Helmut Holve hat sich ein Herzenswunsch erfüllt. „Wenn ich mal sterbe, weiß ich jetzt, wo ich hinkomme.“