Sahara-Sommer in Dorsten: Die ersten Firmen geben hitzefrei

Extrem-Hitze

Bei Temperaturen bis knapp an die 40 Grad wird das Arbeiten zur Qual. Die ersten Firmen in Dorsten haben auf die Sahara-Hitze reagiert und geben ihren Mitarbeitern hitzefrei.

Dorsten

, 25.07.2019, 09:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sahara-Sommer in Dorsten: Die ersten Firmen geben hitzefrei

Bei extremer Hitze macht das Arbeiten keinen Spaß - und kann auch gesundheitsgefährdend sein. © picture-alliance/ dpa

Auch Sonnenschützer müssen sich vor der Sonne schützen. Deshalb gibt Markisen Stein seinen Mitarbeitern hitzefrei. „Wir werden am Donnerstag und Freitag um 13 Uhr schließen“, kündigte das Unternehmen auf Facebook an. Auch Montagearbeiten werden an diesen Tagen nur bis mittags durchgeführt.

Imbiss-Grill bleibt geschlossen

Temperaturen von weit über 40 Grad herrschen am Grill von Hähnchen Finke. Deshalb bleibt der Imbiss in Holsterhausen am Donnerstag geschlossen. „Mein Team hat hitzefrei“, teilte Peter Finke mit. Und er selbst natürlich auch.

Auch die Florawelt verkündete am frühen Nachmittag per Facebook: „Aufgrund der extremen Hitze schließen wir unser Gartencenter zum Wohl unserer Mitarbeiter heute um 16 Uhr. Wir bitten um Ihr Verständnis.“ Die Reiseagentur Vospohl ist am Donnerstag nur bis 16.30 Uhr geöffnet. Der Grund: eine dringende „Pool-Besprechung“. Auch das Bauunternehmen Krukenberg ließ seine Mitarbeiter nur von 7 bis 11 Uhr arbeiten.

Andere Firmen in Dorsten zeigen sich wegen der Extrem-Hitze spendabel. Mineralwasser-Produzent Stiftsquelle hat eine große Gefriertruhe mit Speiseeis aufgestellt, aus der sich die Mitarbeiter nach Belieben bedienen können. Straßen NRW spendiert den Mitarbeitern der Autobahnmeisterei Dorsten Sonnencreme. Denn liegen bleiben kann die Arbeit auch im Sommer nicht.

Bei vielen Geldinstituten ist die Kleiderordnung gelockert worden. Krawatten müssen nicht zwingend getragen werden. Die Müllabfuhr in Dorsten beginnt seit Dienstag schon um 6 Uhr. Das Bürgerbüro im Rathaus öffnete am Donnerstag früher, schließt aber auch schon um 16 Uhr.

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Auch viele städtische Kitas schließen früher. Die Stadt habe ihnen die Möglichkeit gegeben, die Einrichtungen ab mittags zu schließen, erklärt Stadtsprecher Ludger Böhne auf Anfrage der Redaktion. Notgruppen seien vorhanden. „Momentan sind aufgrund der Ferienzeiten die Kitas am Nachmittag auch geringer besucht, sodass es keine größeren Probleme geben sollte“, so Böhne.

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