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SB-Terminals der Sparkasse Vest in Dorsten bleiben auch über 2021 hinaus in Betrieb

Sparkasse Vest

Sparkassen-Kunden in Schwerte müssen ab Herbst 2021 auf SB-Terminals verzichten, weil die Geräte veraltet sind. In Dorsten sind modernere Terminals im Einsatz.

Dorsten

, 17.04.2019 / Lesedauer: 2 min
SB-Terminals der Sparkasse Vest in Dorsten bleiben auch über 2021 hinaus in Betrieb

Die Sparkasse Vest in Dorsten. © Robert Wojtasik

Die Sparkasse in Schwerte muss ihre überalterten Überweisungsterminals im Herbst 2021 abschalten. Stand jetzt gibt es dann im gesamten Stadtgebiet keine SB-Terminals mehr. Die auf den Geräten installierte Software sei veraltet, berichten die Ruhr Nachrichten Schwerte (RN+). Ein Update auf eine aktuellere Version helfe auch nur bis zum 30. September 2021 weiter, wird Vorstandsvorsitzender Ulrich Bartscher zitiert. Betroffen seien Sparkassen in ganz Deutschland.

Viele Sparkassen und Banken würden die in die Jahre gekommenen Geräte nicht ersetzen, so Bartscher weiter, weil die technischen Möglichkeiten zur Steuerung der eigenen Finanzen beispielsweise per App oder Online-Banking komfortabler seien.

„Das gilt für alle Geräte, die mit Windows 7 laufen“, erklärt Matthias Feller, Direktor der Sparkasse Vest in Dorsten. Neuere Geräte mit Windows 10 seien davon nicht betroffen und würden weiterhin in Betrieb bleiben. In Dorsten seien ausschließlich neuere Geräte im Einsatz, „die auch nach dem 30. September 2021 in Betrieb bleiben“, so Feller weiter.

Auch Volksbank-Geräte in Dorsten nicht betroffen

Auch die Vereinte Volksbank setzt in Dorsten auf neuere Geräte. „Wir investieren laufend in zukunftssichere Technik“, sagt Ralf Bröker, Bereichsleiter Unternehmenskommunikation und Marketing. Es gebe zwar auch Terminals, die statt Windows 10 ein anderes Betriebssystem nutzen. „Für das beziehen wir aber weiterhin Sicherheits-Updates.“

SB-Geräte aller Sparkassen werden mit einer Software des IT-Dienstleisters Finanz Informatik betrieben. „SB-Geräte, die mit unserem Banksystem OSPlus zusammenarbeiten, müssen aktuelle Betriebssystem- und Sicherheitsupdates erhalten“, erklärt Finanz-Informatik-Sprecher Florian Schleicher. „Geräte mit Windows 7 werden wir nach dem 30. September 2021 für den Betrieb mit unserem Netzwerk sperren.“

Die jeweilige Sparkasse müsse in diesen Fälle selbst entscheiden, ob sie neue SB-Geräte ordert oder SB-Standorte schließt, so Schleicher. Der Hersteller biete für jeden Gerätetyp wie Geldautomaten, Auszugsdrucker oder Serviceterminals aktuelle Modelle mit Windows-10-Unterstützung an.

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