Schüsse auf SPD-Büro in Dorsten: Verfahren eingestellt

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Staatsschutz und Staatsanwaltschaft ermittelten, nachdem im Januar auf das Büro der SPD in Dorsten geschossen wurde - vermutlich mit einer Zwille oder einem Luftgewehr. Das bleibt offen.

Dorsten

, 06.05.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Anfang des Jahres wurden Beschädigungen am Bürofenster der Dorstener SPD an der Halterner Straße entdeckt. Offensichtlich handelte es sich dabei um Einschusslöcher - nicht unbedingt von einer scharfen Waffe, sondern eher von einem Luftgewehr oder einer Zwille.

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Darauf deutete laut Polizei seinerzeit zumindest die Art der Beschädigungen hin. Das Fenster wurde nur oberflächlich beschädigt. Die äußere Scheibe ging zu Bruch, die innere blieb unversehrt. Ein richtiges Geschoss hätte wahrscheinlich die komplette Scheibe durchschlagen, hieß es damals von der Polizei.

Täter konnte nicht ermittelt werden

Der für die Bekämpfung von politisch motivierter Kriminalität (PMK) zuständige Staatsschutz und die Staatsanwaltschaft Essen führten die Ermittlungen. Wie die Staatsanwaltschaft nun auf Anfrage mitteilte, sind die Ermittlungen inzwischen beendet.

„Das Verfahren wurde am 3. März gemäß §170 Ab. 2 StPO - ‚Täter nicht ermittelt‘ - eingestellt“, teilte die Behörde mit. Offen bleibt auch, wie genau die Beschädigungen herbeigeführt wurden. Die Ermittler konnten die Art der Projektile laut Staatsanwaltschaft nicht bestimmen.

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