Schulcheck: Gymnasium der Mariannhiller Missionare ist ein Zuhause für Schüler und Lehrer

hzSchuljahr 2020/21

Das Gymnasium der Mariannhiller Missionare in Maria Veen wird auch von Schülern aus dem Dorstener Norden besucht. Dort lässt es sich sehr gut lernen und gleichzeitig auch leben.

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, 14.10.2019, 11:30 Uhr / Lesedauer: 3 min

Am Mariannhiller Gymnasium Maria Veen werden keine Kinder erzogen, sondern Menschen gebildet. Der Mensch steht im Mittelpunkt. Die Schule ist trotz ländlicher Lage gut vernetzt. Was die Schule sonst noch bietet? Wir haben uns bei Eltern, Schülern und der Schulleitung umgehört.

Das macht unsere Schule so besonders

Das sagt Schülersprecher Justus Sander: „Das Gymnasium der Mariannhiller Missionare in Maria Veen ist mit ca. 620 Schülerinnen und Schülern eine eher kleinere Schule. Dadurch herrscht bei uns eine ganz besondere Atmosphäre des ‚zu Hause Seins‘, denn schon nach ein paar Jahren kennt man hier die meisten Lehrer und viele der älteren Schüler. Unter den Lehrkräften gibt es deshalb auch oft ‚Rückkehrer‘, die ihr Abitur selber an unserer Schule gemacht haben. Dieses Zuhause ist allerdings nicht nur eine ‚Ferienwohnung‘, sondern ein dynamischer Ort, an dem man richtig leben kann. Ab und an kommt es natürlich zu kleineren oder größeren Problemen, doch durch viele Auffangsysteme muss hier niemand Angst haben, unbemerkt wegzurutschen. Bekannte Menschen, die unsere Schule schon durchlebt haben, sind zum Beispiel Marc Langebeck, Dr. Ute Eiling-Hütig oder Benedikt Vogel. Es lässt sich also sagen, dass es sich an unserer Schule sehr gut lernen und gleichzeitig leben lässt.“

Schulcheck: Gymnasium der Mariannhiller Missionare ist ein Zuhause für Schüler und Lehrer

Schulsprecher Justus Sander © privat

Darum würden Eltern die Schule empfehlen

Das sagt Elternpflegschaftsvorsitzende Christiane Ewering-Schlautmann: „Am Mariannhiller Gymnasium Maria Veen werden keine Kinder erzogen, sondern Menschen gebildet. An einem Ort lernen, ein stückweit zusammenleben, wo man sich wohlfühlt, ist eine wichtige Voraussetzung für einen gelingenden anschließenden Lebensweg in Ausbildung oder Studium. In Maria Veen steht der Mensch im Mittelpunkt, ist das katholische Gymnasium für die regionale Schullandschaft und eine plurale Gesellschaft wichtig.

Das sehr familiäre Umfeld, die starke Gemeinschaft und kleine Klassen lassen kein Kind in der Masse untergehen. Förderung und Forderung durch eine Vielzahl angebotener AGs, Übermittag-/Hausaufgabenbetreuung, Schüler helfen Schülern mithilfe moderner technischer Ausstattung dort, wo es Sinn macht. Die jungen Heranwachsenden werden mit einer guten Mischung aus Disziplin und Lockerheit da abgeholt, wo sie stehen. Katholische Schulen wollen die jungen Heranwachsenden zu einem selbstbestimmten Leben im Dialog mit anderen befähigen. Vertrauen aufbauen und im wohlwollenden Gespräch Ideen und Gedanken mit auf den Weg geben. Wertevermittlung im Sinne eines christlichen Miteinanders - dafür steht dieses Gymnasium.

Neben den Verbindungslehrern bietet das Gymnasium eine ganz besondere Gesprächsmöglichkeit: Die Schüler können sich bei Problemen diskret an eine „hauseigene“ Psychologin wenden. Schule kann nur funktionieren, wenn alle Beteiligten mitarbeiten. An dem stetigen Prozess, die Schule weiterzuentwickeln, zukunftsfähig zu machen, sind wir Elternvertreter in Arbeitsgruppen involviert - führen eine vertrauensvolle und offene Gesprächskultur mit der Schulleitung. Es bereitet Freude, die Kinder während dieser Zeit zu begleiten. Darum empfehle ich diese Schule.“


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Elternpflegschaftsvorsitzende Christiane Ewering-Schlautmann © privat


So digital tickt unsere Schule schon heute

Das sagt die Schulleiterin Sigrid Kliem: „Am Gymnasium der Mariannhiller Missionare ist eine weltoffene Vernetzung und ein konstruktiv-kritischer Umgang mit digitalen Medien Programm. Dabei sind wir trotz der ländlichen Lage sehr gut digital vernetzt (Glasfaser) und eine in jedem Raum funktionierende digitale Ausstattung unterstützt unsere unterrichtlichen und pädagogischen Ziele. Unsere digitale Ausstattung reicht von einem Computerraum, über Apple-TV und Smartboards in einigen Fach- und Kursräumen bis zu sinnvollen Medienstationen mit einem großen TV-Bildschirm über der Kreidetafel in jedem Klassenraum. Unsere Lehrkräfte arbeiten schon zum großen Teil mit Tablets und Tabletklassen sind in der Planung.

Unser digitales Medienkonzept wird ständig fortentwickelt und basiert auf einem konstruktiv-kritischen Umgang mit dem Internet bei fachlichen Recherchen und mit den Sozialen Medien, auch im Bereich des Cybermobbings. Unsere Medienscouts helfen, Beleidigungen und Mobben in den Sozialen Netzwerken aufzudecken, sodass wir offen und lösungsorientiert an einem respektvollen Umgang miteinander - auch in der virtuellen Welt - gemeinsam arbeiten können. Medienkritische Programme mit Experten der Kripo Borken für unsere Schüler und Informationsabende für Eltern ergänzen diese pädagogische Haltung. Auch unser Medienkonzept soll unsere Schulphilosophie unterstützen: „Der Mensch in seiner Ganzheit steht im Mittelpunkt unseres Handelns“.

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Schulleiterin Sigrid Kliem © privat



Hier hat unsere Schule Nachholbedarf

Das sagt die Schulleiterin Sigrid Kliem: „Hier gibt es nicht den einen konkreten Bereich zu nennen, bei dem aktuell Nachholbedarf besteht, da sich unsere Schule angesichts der vielen derzeitigen Herausforderungen in einem stetigen Wandel befindet und alle Lehrer, Schüler und Eltern maßgeblich daran beteiligt sind, die Schule in den unterschiedlichsten Bereichen mitzugestalten. In den vergangenen Jahren hat sich an unserer Schule viel getan und auch in Zukunft wird daran gearbeitet, die Schule als Ganzes und insbesondere in ihrem christlichen Profil in der global vernetzten Zeit weiterzuentwickeln. Derzeit arbeiten wir intensiv an den neuen schulinternen fachlichen Kompetenzlehrplänen im G9, an der Weiterentwicklung unseres Medienkozepts und an einem ganzheitlichen Präventionsprogramm von der Jahrgangsstufe 5 bis zum Abitur.“

So berichtet die Presse über die Schule

Insgesamt waren 24 französische Gäste aus der Picardie (genauer: Crèvecoeur-le-Grand) im Dezember 2018 für eine Woche zu Gast des Gymnasiums in Maria Veen und waren jeweils in deutschen Gastfamilien untergebracht. Die deutschen Schüler werden ihre französischen Corres (Austauschschüler) dann im März 2019 für eine Woche besuchen. Auf dem Programm während der Woche in Deutschland standen neben dem Besuch in Düsseldorf die Besichtigung des BVB-Stadions und des Weihnachtsmarktes in Dortmund, ein Ausflug zur Eissporthalle in Dorsten sowie ein Bastel-, Back- und Spielnachmittag in der Klosterküche und in der Mensa des Gymnasiums.

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