Das Sommerkultur-Programm im Bürgerpark steht: Wie es losgehen könnte

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Das Programm der Sommerkultur-Reihe im Bürgerpark in Dorsten steht fest. Trotz erster Corona-Ausfälle setzen die Veranstaltungsmacher darauf, dass es irgendwann doch noch beginnen kann.

Dorsten

, 04.05.2020, 19:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Sechs Monate Vorarbeit steckt in dem 34 Seiten starken Heft, das prallvoll ist mit kostenlosen Kulturangeboten - von ambitionierten Konzerten bis zu Lesungen, von Theater bis zur Kleinkunst, von kleinen Familienfesten bis hin zu Kinderangeboten.

„Unser Sommer im Bürgerpark Maria Lindenhof“ ist die Broschüre betitelt - doch wie der Bürgerpark-Sommer tatsächlich aussehen wird, das ist wegen der Coronakrise derzeit noch ungewiss.

„Arbeiten mit großer Flexibiltät“

„Wir sind aber positiver Dinge, dass wir unser Kulturprogramm doch noch irgendwann in diesem Jahr beginnen können“, erklärt Hans Kratz, Vorsitzender des Bürgerparkvereins. „Und dafür arbeiten wir derzeit mit größtmöglicher Flexibilität“, ergänzt Kevin Over (Agentur Schaukelbaum), der die Bürgerpark-Kulturreihe kuratiert hat.

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Fest steht, dass zum Saisonstart sowohl die geplanten Konzerte als auch das Bürgerparkfest am kommenden Wochenende (8. bis 10. Mai) ausfallen müssen. Auch die viertägige Premiere des „Mittelalterlich Spectaculum Durstina“ findet nicht statt. „Sie wird auf das nächste Jahr verschoben“, so Hans Kratz.

Auch die Band „Jah Culture" soll in diesem Sommer eigentlich wieder auftreten.

Auch die Band „Jah Culture" soll in diesem Sommer eigentlich wieder auftreten. © Birkner

Die genannte Flexibilität bedeutet aber, dass kleineren Kultur-Veranstaltungen durchaus zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden könnten. „Wir prüfen, ob wir unseren Veranstaltungssommer bis in den September ausdehnen können“, so Kevin Over.

Das Warten auf die Politik

Alles hängt derzeit von den gesetzlichen Vorgaben der Politik ab. „Warten wir mal ab, welche rechtlichen Grundlagen nächste Woche nach der nächsten Konferenz von Bund und Ländern gelten“, so Hans Kratz.

Meint: Ob es danach weitere Lockerungen gibt (etwa für Formate wie das Interkulturelle Picknick im Bürgerpark) oder wie die Politik den Begriff „Großveranstaltungen“ definiert.

Noch weiß niemand, ob darunter auch Konzerte fallen wie der für Juli geplante Reggae-Abend mit „Jah Culture“, der im Vorjahr 1000 Besucher in den Bürgerpark gelockt hatte.

Die Bürgerpark-Aktiven sind jedenfalls der Ansicht, dass die räumliche Weite des Amphitheaters genügend Möglichkeiten gibt, „dass Besucher mit dem nötigen Abstand an Veranstaltungen teilnehmen könnten“, so Hans Kratz. Kevin Over könnte sich dafür ein Buchungssystem vorstellen, „bei dem sich die Leute vorher anmelden“.

Tagesaktuelle Entscheidungen

Bürgerpark-Verein, „Schaukelbaum-Team“ sowie ihre Mitstreiter von Stadt, „Dorstener Arbeit“ und Stadtteilbüro „Wir machen Mitte“ wollen „jedenfalls Ende Mai die Programmhefte in ganz Dorsten verteilen“, kündigt Hans Kratz an.

Dann aber mit dem Hinweis versehen, dass auf der Internet-Seite des Bürgerpark-Vereins unter https://buergerpark-maria-lindenhof.de die jeweils aktuellen Veranstaltungshinweise abgerufen werden können.

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