SPD: Parlament für die Jugend

Maßkamp nicht als Baugebiet ausweisen

23.05.2007 / Lesedauer: 2 min

Dorsten Julian Fragemann Die SPD hat die Einrichtung eines Kinder- und Jugendparlamentes beantragt. Nach monatelangen Diskussionen mit der Jungen Union, die sich für regelmäßige Jugendforen ausgesprochen hat, sieht Juso-Vorsitzender (Foto) die Zeit für eine politische Entscheidung gekommen. Fragemann und die gesamte SPD-Fraktion fühlen sich durch die Erfahrungen in Gladbeck und Recklinghausen in ihrer Ansicht bestätigt. «Dort läuft es gut, Kinder und Jugendliche werden direkt in Entscheidungen einbezogen.» Jugendeinrichtungen und weiterführende Schulen wählen demnach die Mitglieder (ab 14 Jahre) des Parlamentes, das «eher projektbezogen als parteipolitisch» die Themen diskutiert. So könne auch sichergestellt werden, dass jeder Ortsteil gleichermaßen vertreten werde. Rederecht sollen einzelne Mitglieder später im Schul- und im Jugendhilfeausschuss erhalten. Der Juso-Chef glaubt, dass seine Partei und die Junge Union «gar nicht weit auseinander» sind in ihrem Bemühen, die jüngere Generation an städtischen Planungen zu beteiligen. «Im Landesjugendförderungsgesetz wird dies ja als verpflichtende Aufgabe vorgeschrieben.» Von der Fläche Maßkamp als künftigem Baugebiet hat sich die SPD indes verabschiedet. Fraktionschef Heinz Denniger plädiert mit seinen Kollegen Friedhelm Fragemann und Martin Hagemann dafür, diesen Bereich aus dem Flächennutzungsplan zu streichen: «Die Bürgerbedenken sind berechtigt. Es wäre viel zu teuer, dieses Gebiet aufzubereiten. Und die Bio-Station misst ihm für den lokalen Naturschutz große Bedeutung bei.» dieb

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