Spielplätze in Dorsten öffnen wieder: Das sollten Eltern wissen

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Das Warten hat ein Ende: Nach siebenwöchiger Pause öffnen am Donnerstag die ersten Spielplätze in Dorsten wieder. Es gibt allerdings ein paar Dinge, die Eltern wissen sollten.

Dorsten

, 04.05.2020, 17:51 Uhr / Lesedauer: 2 min

Sieben Wochen ist es her, dass Mitarbeiter von Bauhof, Stadtgärtnerei und Gebäudemanagement Geräte und Sitzbänke auf Spielplätzen demontiert oder die Plätze mit Flatterband abgesperrt haben. Jetzt kehrt ein Stück Normalität zurück nach Dorsten.

Erste Schaukeln sind wieder montiert

Am Montag wurden die ersten Schaukeln und Bänke wieder montiert, bis Donnerstag (7. Mai) soll nach Angaben von Bürgermeister Tobias Stockhoff in jedem Dorstener Stadtteil „mindestens ein Spielplatz“ funktionsfähig sein. Welche das sind, wird die Stadtverwaltung rechtzeitig mitteilen. Andere Areale werden etwas später freigegeben, weil unter anderem noch das ein oder andere Spielgerät in Reparatur ist.

Die Stadtverwaltung rechnet ab Donnerstag aber wohl nicht mit einem unkontrollierbaren Ansturm von Eltern und Kindern. „Richtig ist ja“, so Stockhoff am Montag, „dass die allermeisten Spielplätze auch vor der Coronakrise nicht besonders stark frequentiert waren.“ Deshalb verzichtet die Stadtverwaltung zunächst auch darauf, die Zahl der Kinder und erwachsenen Begleitpersonen zu reglementieren.

Mitarbeiter des städtischen Bauhofes demontierten im März zahlreichen Spielgeräte.

Mitarbeiter des städtischen Bauhofes demontierten im März zahlreichen Spielgeräte. © Guido Bludau (A)

Aber deshalb sind nicht alle bekannten Vorgaben außer Kraft gesetzt. Für Erwachsene gilt das Abstandsgebot von mindestens 1,50 Meter weiterhin, außerdem sollen sie einen Mund-Nase-Schutz tragen. Bei Kindern gibt die Stadtverwaltung weitere Aspekte zu bedenken: „Gerade beim Klettern könnten Kinder an der Maske hängen bleiben. Aus diesem Grund ist das Tragen einer Maske für Kinder in einigen Situationen nicht empfehlenswert“, sagt Stockhoff.

Eltern sind verantwortlich

Überhaupt setzt die Stadtverwaltung zunächst mal auf das Verantwortungsbewusstsein der Mütter und Väter oder anderer Begleitpersonen. Sie sollen ihre Kleinen im Blick behalten, aber eben auch den Spaß am Spiel unter freiem Himmel ermöglichen. Kontrollieren wird der Kommunale Ordnungsdienst trotzdem.

Im schlimmsten Fall könnten Spielplätze auch wieder geschlossen werden, sagt der Bürgermeister, gibt sich aber optimistisch, dass dies nicht notwendig sein wird. „Die breite Mehrheit in Dorsten hält sich ja seit Wochen an die Regeln“, sagt er.

Bolzplätze bleiben geschlossen

Bolzplätze und Skateranlagen sind von den Lockerungen nicht betroffen, sie bleiben vorläufig geschlossen. „Das wäre ja auch völlig unlogisch“, sagt Stockhoff, „wenn städtische Sportanlagen geschlossen blieben, Bolzplätze aber geöffnet würden.“ Der ein oder andere Verein käme dann womöglich auf die Idee, sein Training dorthin zu verlegen.

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