Stadtverwaltung

Stadt verschickt Bescheide über die Grundbesitzabgaben 2022

Die Stadt verschickt ab Montag (17. Januar) die Bescheide über Grundbesitzabgaben für 2022. Wer Einwendungen gegen den Bescheid geltend machen möchte, sollte rechtzeitig Widerspruch erheben.
Die Stadtverwaltung verschickt ab 17. Januar 2022 die Bescheide für die Grundbesitzabgaben. (Symbolbild) © picture alliance / dpa

Weil mit der Aufbereitung der Daten bereits vor vier Wochen begonnen werden musste, sind nur Vorgänge berücksichtigt, die bis zum 17.12.2021 bearbeitet werden konnten. Zu danach eingegangenen Anträgen oder Mitteilungen werden ab dem 18. Januar 2022 Änderungsbescheide versandt.

Wer Einwendungen gegen den Bescheid geltend machen möchte, kann Widerspruch erheben. Die Frist hierfür beträgt einen Monat. Einzelheiten ergeben sich aus der Rechtsbehelfsbelehrung der Bescheide.

Kontakt mit der Steuerabteilung

In vielen Fällen können Unstimmigkeiten allerdings ohne förmlichen Widerspruch und unbürokratisch behoben werden. Wer das Gefühl hat, dass Daten durch Missverständnis, Rechenfehler, Zahlendreher oder aufgrund einer anderen offenbaren Unrichtigkeit falsch sind, sollte Kontakt mit der Steuerabteilung aufnehmen.

Aufgrund der Corona-Pandemie bittet die Verwaltung darum, von persönlichen Vorsprachen abzusehen. Wer dennoch eine persönliche Vorsprache für erforderlich hält, möge vorab einen Termin vereinbaren. Um die Einhaltung der 3G-Regelung wird gebeten: Anmeldungen per E-Mail (kommunale-finanzen@dorsten.de) oder Fax: (02362) 66 5722.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bemüht, Anfragen möglichst rasch zu beantworten. Die Antwort kann dennoch einige Tage dauern. Hierfür bittet die Verwaltung um Verständnis.

Einzugsermächtigungen erteilten

Wer noch keine Einzugsermächtigung erteilt hat, kann das nachholen: Dem Abgabenbescheid ist diesmal ein Vordruck für das Sepa-Lastschriftmandat beigefügt. Mit einer Einzugsermächtigung wird die Arbeit der Stadtkasse erleichtert, da fällige Beträge automatisiert eingezogen und verbucht werden können. Die Bürger können damit auch Kosten für einen Zahlungsverzug vermeiden. Denn bei verspäteten Zahlungen entstehen Mahn- und Vollstreckungsgebühren sowie Säumniszuschläge (1 Prozent pro Monat) nach den gesetzlichen Bestimmungen.

Wer sich aufgrund besonderer Umstände außerstande sieht, rechtzeitig zu zahlen, kann einen Stundungsantrag stellen. Ein solcher Antrag ist vor Fälligkeit einer Zahlung einzureichen. Umstände für Zahlungsschwierigkeiten sind darzulegen und nachzuweisen.

Wer bereits ein Lastschriftmandat erteilt hat, findet dazu die Angaben auf dem Abgabenbescheid.

2022 werden neue Grundsteuerwerte ermittelt

Zum 1 Januar 2025 ist die Grundsteuer neu festzusetzen. Das Finanzamt hat dazu in 2022 neue Grundsteuerwerte zu ermitteln. Den Grundbesitzabgabenbescheiden ist eine Anlage beigefügt, mit der das Finanzamt über die Hintergründe und das in 2022 durchzuführende Verfahren informiert. Nähere Auskünfte werden die Bürger aber erst ab April 2022 erhalten können.

Auf www.dorsten.de finden interessierte Bürgerinnen und Bürger Informationen zu den einzelnen Abgaben. Eine Übersicht in Kürze:

  • Die Hebesätze für die Grundsteuern A und B bleiben gegenüber 2021 unverändert.
  • Die Müllgebühren für die Restmüllabfuhr haben sich nicht geändert.
  • Die Abwassergebühr für Schmutzwasser muss um 18 Cent auf bei 2,45 Euro je Kubikmeter Abwasser angehoben werden. Die Gebühr für die Beseitigung von Niederschlagswasser hat sich nicht geändert.
  • Die Straßenreinigungsgebühren für die Sommerwartung und den Winterdienst haben sich erhöht.
  • Die Gebühren für die Gewässerunterhaltung sind ebenfalls gestiegen

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