Stadt verschiebt Bürgerbefragung zum Tisa-Brunnen auf 2021

Tisa-Brunnen

Im November wollte die Stadt beginnen, die Bürger nach ihrer Meinung zum Tisa-Brunnen zu befragen. Wegen der Kontaktbeschränkungen werden die November-Termine auf das Frühjahr verlegt.

Dorsten

, 14.11.2020, 16:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
So sah der nun abgebaute Tisa-Brunnen aus (Aufnahme aus den späten 1980er-Jahren).

So sah der nun abgebaute Tisa-Brunnen aus (Aufnahme aus den späten 1980er-Jahren). © privat

Der Startschuss für die geplante Bürgerbeteiligung zur Errichtung eines neuen Tisa-Brunnens am Marktplatz muss auf das Frühjahr verschoben werden.

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Ursprünglich hatte die Stadt geplant, am 21. und 26. November Bürger auf dem Marktplatz nach ihrer Meinung zum Brunnen zu befragen sowie nach Ideen für einen adäquaten Ausstellungsort der Reliefplatten, die einst den Brunnenkörper zierten.

Bürger sollen beteiligt werden

60 Jahre lang prägte das Kunstwerk der Dorstener Ehrenbürgerin Tisa von der Schulenburg, auch bekannt als Ursulinin Schwester Paula, das Stadtbild. Im Zuge der Innenstadt-Erneuerung wurde der marode Brunnen abgebaut, was zu einer lebhaften Diskussion in der Stadt führte. „Stadtbaurat Holger Lohse hat darum von Anfang an erklärt, dass die sich damit ergebenen Fragen unter Beteiligung der Bürgerschaft beantwortet werden müssen“, so die Stadt in einer Pressemitteilung.

Aufgrund der Kontaktbeschränkungen im November wird sowohl die Befragung auf dem Marktplatz als auch der Austausch-Abend, der am 30.11. geplant war, verschoben. „Die vorliegenden Anmeldungen für diesen Abend haben zunächst aber weiter Bestand. Alle registrierten Teilnehmer werden rechtzeitig von der Stadtinfo angeschrieben und über das weitere Vorgehen informiert“, teilt die Stadt mit.

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