Stilvolle Einführung

Nach alter Sitte wurde der neue Pastor Klaus Honermann begleitet

28.05.2007 / Lesedauer: 3 min

Sechs Wochen vor Kilian bescherte das niederrheinisch-westfälische Grenzstädtchen Schermbeck dem 55-jährigen bisherigen Münsteraner Pastor Honermann eine Amtseinführung mit einer richtigen Massenbeteiligung katholischer und evangelischer Christen. Den Empfangskranz vor dem noch nicht völlig renovierten Pfarrhaus am Pastoratsweg hatte die Nachbarschaft Buschhausen aufgehängt. Für den großen Kranz am Kirchenportal von St. Ludgerus sorgte die Nachbarschaft «Dorf Altschermbeck». Der schnellste Weg von Münster nach Schermbeck führt an Rüste vorbei. Deshalb wurde der neue Pfarrer vom mehr als 100-köpfigen radelnden Empfangskomitee diesmal auf dem Parkplatz bei Barzik im Nottkamp begrüßt. Dorthin hatte das Pfarrgemeinderatsmitglied Christine Foitzik per Auto den neuen Pastor gebracht, der in der letzten Nacht vor seiner Amtseinführung im Schermbecker Pfarrhaus schlief. Die neue Rüster Pingstebrut Jana Ridder begrüßte Klaus Honermann im Namen der Rüster Kinder und wünschte ihm «in Schermbeck eine gute Zeit, Gottes Segen und ganz viel Freude mit uns Kindern». «Viel Glück und viel Segen», sangen die Radler als Kanon. Klaus Honermann, der sich unterwegs noch mehrfach als Musikfan erwies, ermunterte die Gäste zum Singen des Kanons «Ausgang und Eingang», bevor er in Spickermanns Kutsche Platz nahm. Gemeinsam mit Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter, dem Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Johannes Foitzik und dem Kirchenvorstandsmitglied Ludger Warmers folgte der neue Pastor den von Johannes Scholthoff angeführten Radlern bis zur Gärtnerei Halfmann, wo er von zahlreichen Gemeindegliedern empfangen wurde, unter anderem von den Uefter Majestäten Theo Diekhoff und Monika Steinkamp und von einer Abordnung der Altschermbecker Kilianer sowie von Bannerabordnungen mehrerer kirchlicher Gruppierungen. Von der Tracht der Klumpenschützen zeigte sich Klaus Honermann sichtlich beeindruckt. Nach dem vom Dirigenten Tobias Terhardt geleiteten «Lausitzer Marsch» griff Pastor Honermann zur Trompete und gab mit dem Lied «Oh when the Saints go marchin in» eine Kostprobe seines musikalischen Talentes. Angeführt vom JBO Drevenack und vom Pastoralreferenten Andreas Dahlmann mit seiner Messdienerschar, folgten Radler und Wanderer zur Ludgeruskirche, wo Pastor Honermann zum Altar geleitet wurde. H. Sch.

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