Sturmwarnung für Dorsten: Feuerwehr, Nordwestbahn und Westnetz in Alarmbereitschaft

Sturmwarnung

Das Sturmtief „Sabine“ wird ab Sonntag Dorsten und die Nachbargemeinden ordentlich durchrütteln. Behörden sind alarmiert, der Schulunterricht entfällt an einigen Schulen.

Dorsten

, 08.02.2020, 08:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sturmwarnung für Dorsten: Feuerwehr, Nordwestbahn und Westnetz in Alarmbereitschaft

Das nahende Sturmtief „Sabine“ könnte der Feuerwehr in Dorsten am Sonntag und Montag viel Arbeit bescheren. © Guido Bludau

Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h sind nach Auskunft des Deutschen Wetterdienstes ab Sonntagnachmittag für Dorsten vorausgesagt. Sturm- und Orkanböen sind sogar am Montag noch denkbar. Behörden und Unternehmen haben reagiert.

  • Die Bezirksregierung Münster hat klargestellt, dass bei extremen Witterungsverhältnissen oder einem nicht vorhersehbaren Ausfall des öffentlichen Nahverkehrs die Eltern entscheiden, ob der Schulweg für ihre Kinder zumutbar ist. Ob die Schule wegen extremer Witterungsverhältnisse am Montag geschlossen wird, entscheidet die Schulleitung in Absprache mit dem Schulträger. Die Betreuung von Schülern, die in die Schule kommen, muss aber immer gewährleistet sein. Zwischenzeitlich haben die Neue Schule sowie die Erich-Klausener-Realschule entschieden, dass der Unterricht am Montag entfällt.
  • Die Feuerwehr Dorsten hat am Freitag festgelegt, für Sonntag und Montag eine örtliche Einsatzleitung in der Hauptfeuer- und Rettungswache an der Wienbecke aufzubauen. „So können wir die eingehenden Einsätze der Kreisleitstelle priorisieren und bestimmten, vorgeplanten Löschzügen zuordnen“, sagte Feuerwehr-Chef Andreas Fischer auf Anfrage.
  • Die Nordwestbahn hat angekündigt, ab Samstag auf ihrer Homepage auf mögliche Störungen hinzuweisen. Außerdem seien zusätzliche Arbeitstrupps in Bereitschaft, um gegebenenfalls Gleise freizuräumen. Abfahrtszeiten ab Bahnhof Dorsten kann man jederzeit auch hier überprüfen.
  • Stromversorger Westnetz bestätigte, dass der starke Wind für Stromleitungen eigentlich kein Problem sei, wohl aber umstürzende Bäume oder herumfliegende Äste. Dann schalten Sicherheitssysteme die Leitung ab. „Bereitschaftsteams sind vergrößert worden, um eine schnellstmögliche Wiederversorgung zu gewährleisten“, teilte das Unternehmen mit.
  • Für Sonntag sind an der B 58 zwischen Freudenberg und Tüshausweg eigentlich Forstarbeiten geplant. Sollten die Arbeiten wegen des Sturms zu gefährlich sein, wird ein neuer Termin gesucht, hieß es am Freitag.
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