Team Dorstener Arbeit gewinnt Rallye „Wave Trophy“ für E-Mobilität

hzWave Trophy 2019

Michael Prinz und Klaus-Dieter Amtmann sind als „Team Dorstener Arbeit“ die diesjährigen Gewinner der Rallye für Elektromobilität, der „Wave Trophy Germany 2019“. Sonderpunkte gab es auch.

Dorsten

, 24.09.2019, 18:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

In einem von der Werkstatt der Dorstener Arbeit umgebauten Elektro-Bulli, dem eT2 aus dem Jahr 1979, waren sie nach acht Tagen Fahrt von Dortmund nach Erlangen schließlich das beste Team. Sonderpunkte für das Fahrerduo gab es, weil sie, so die Veranstalter, unterwegs „besonders freundlich und hilfsbereit waren“. Michael Prinz ist Diözesanpräses der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Bistum Münster, Klaus-Dieter Amtmann ist KAB-Bezirksvorsitzender in Recklinghausen. Zusammen sind sie das diesjährige „Team Dorstener Arbeit“.

1900 Kilometer gefahren

1900 Kilometer sind Prinz und Amtmann gefahren, haben Schulen und Unternehmen besucht, vielen Bürgermeistern die Hände geschüttelt und unzählige Fragen zu ihrem Fahrzeug und zu Elektromobilität beantwortet. Bei der „Wave Trophy“ gehe es weniger um Schnelligkeit als darum, auf E-Mobilität und Nachhaltigkeit aufmerksam zu machen, erklärt Klaus-Dieter Amtmann das Prinzip der Rallye. Gesamtsieger wird, wer die meisten Punkte in unterschiedlichen Wettbewerben schafft. Dazu gehört ein umfangreiches Wissen aus dem Bereich erneuerbare Energien und E-Mobilität, ein interessanter Neuigkeiten-Blog während der Tour oder ein originell und auffallend gestaltetes Fahrzeug.

Michael Prinz ist stolz über den erstmaligen Gewinn der Trophy und weiß genau, bei wem er sich bedankt. „Wir haben für unsere Jugendlichen bei der Dorstener Arbeit gewonnen!“, sagt er. Die Dorstener Arbeit ist die gemeinnützige Beschäftigungsgesellschaft der Stadt Dorsten und der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Bistum Münster.

„Wir haben für unsere Jugendlichen bei der Dorstener Arbeit gewonnen!“
Michael Prinz

„Die Dorstener Arbeit ermöglicht jungen Menschen in verschiedenen Projekten zu arbeiten, dabei ihre Fähigkeiten zu entdecken und ihre Persönlichkeit zu entwickeln“, erklärt Prinz. Im Rahmen eines Projektes haben Jugendliche mit Werkstattleiter Stephan Thiemann den T2 Bulli restauriert und zu einem nach heutigem Standard alltagstauglichen Elektro-Fahrzeug umgebaut. Das Besondere am eT2 ist für Prinz, „dass er schon 1979 von VW und Siemens als Elektrofahrzeug konzipiert worden ist.“

VW baute damals nur 100 dieser Autos

Damals baute VW nur etwa 100 dieser Autos. „Unser Bulli ist somit eine echte Rarität“, findet auch Klaus-Dieter Amtmann. Bei der Rallye fielen sie jedenfalls auf. „Überall, wo wir anhielten, waren wir sofort von staunenden Menschen umringt“, freut sich Amtmann. Auch das ist gut für einen Gesamtsieger.

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