Tisa-von-der-Schulenburg-Museum in Dorsten steht kurz vor der Vollendung

Tisa von der Schulenburg

Der künstlerischer Nachlass von Tisa von der Schulenburg, Ehrenbürgerin der Stadt Dorsten, findet bald eine neue Heimat in Dorsten: Das Tisa-Museum steht kurz vor der Eröffnung.

Hervest

29.11.2019, 13:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Tisa-von-der-Schulenburg-Museum in Dorsten steht kurz vor der Vollendung

Die Arbeiten am Archiv auf Fürst Leopold stehen kurz vor dem Abschluss. Das Stiftungskuratorium tagte erstmals in den neuen Räumen. © RAG

Das Leben und Wirken der Dorstener Künstlerin und Ordensfrau sowie Ehrenbürgerin der Stadt Dorsten, Tisa von der Schulenburg war aufs Engste mit dem Steinkohlenbergbau verbunden. Nun findet ihr Nachlass mit Unterstützung der RAG-Stiftung auf einem ehemaligen Bergwerk bald ein neues Zuhause: in den umgestalteten Räumen des RAG-Wasserhaltungsstandorts Fürst Leopold in Hervest.

Exponate an einem Ort

Die Zusammenführung der Exponate am neuen Standort bietet kunstinteressierten Besuchern ebenso wie Wissenschaftlern künftig die Möglichkeit, einen großen Teil ihrer Arbeiten an einem Ort einzusehen. Auch die Aufgaben der Stiftung lassen sich an der neuen Stätte noch besser organisieren und durchführen. Hierbei richtet sich der Fokus besonders auf die Verleihung des „Tisa-von-der-Schulenburg-Förderpreises“ und die Präsentation von Arbeiten der ausgezeichneten Künstlerinnen und Künstler auf Fürst Leopold.

Zudem sollen vor allem junge Kunstschaffende sowie Kinder und Jugendliche aus Dorsten einen interdisziplinären Lernort finden, der eng mit der Geschichte des Standortes verbunden ist und als außerschulischer Raum für kunstpädagogische Arbeit dient.

Kuratorium der Stiftung traf sich in neuen Räumen

Da der Umbau auf Fürst Leopold schon kurz vor dem Abschluss steht, traf sich das Kuratorium der Tisa-von-der-Schulenburg-Stiftung bereits jetzt erstmals zur jährlichen Sitzung am künftigen Standort. Vor der Versammlung nutzten die Mitglieder die Gelegenheit, die neuen Räumlichkeiten zu besichtigen und sich einen Eindruck von den Arbeitsmöglichkeiten im neuen Archiv zu verschaffen.

Die „Tisa von der Schulenburg-Stiftung“ wurde von der Namengeberin, der Stadt Dorsten, sowie 39 weiteren Stiftern durch Stiftungsgeschäft vom 4.5.1992 errichtet und am 17.9.1993 vom Innenministerium des Landes NRW genehmigt. Die Stiftung vergibt alle drei Jahre einen Förderpreis an den künstlerischen Nachwuchs. Infos zur Stiftung und ihrer Arbeit erhalten Interessierte beim Amt für Kultur und Weiterbildung der Stadt auch online: www.vhs-und-kultur@dorsten.de
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