Trauer in Dorsten

Max (8) aus Dorsten hat den Kampf gegen einen tödlichen Tumor verloren

Knapp zwei Jahre nach einer schlimmen Diagnose ist Max (8) aus Dorsten gestorben. In den Sozialen Medien nahmen viele Menschen Anteil an seinem Schicksal.
Max Kaluzna aus Dorsten
Maximilian Kaluzna (8) ist an einem nicht behandelbaren Hirntumor gestorben. © privat

Die traurige Nachricht verbreitete Familie Kaluzna am Samstag (21. Mai) in den Sozialen Medien. „Aus dem Leben ist unser Max uns heute genommen worden, aber nicht aus unserem Herzen.“ Maximilian Kaluzna wurde nur acht Jahre alt.

Im Juni 2020 hatte Iwona Kaluzna erfahren, dass ihr Sohn an einem Hirntumor leidet. Das diffuse Mittelliniengliom, so nennen Fachärzte diesen Tumor, saß an einer Stelle am Hirnstamm, an der eine Operation nicht möglich ist.

Es begann eine beispiellose Spendenaktion in Dorsten. Mehr als 100.000 Euro kamen zusammen, um dem Jungen die Behandlung mit einem Medikament zu ermöglichen, das in Deutschland noch nicht zugelassen war und von der Krankenkasse deshalb nicht bezahlt wurde. Schon damals war klar, dass Max wohl nicht würde geheilt werden. Die Behandlung aber würde sein Leben verlängern.

„Ein bis zwei Jahre“, sagte seine Mutter, als die Dorstener Zeitung die Familie kurz vor Weihnachten 2020 besuchen konnte. Die Prognose der Ärzte hat sich bestätigt.

Auf der Facebook-Seite „Hoffnung für Maximilian“ hat die Familie regelmäßig über den Gesundheitszustandes des Kindes berichtet, über schöne und schwere Momente. Viele Dorstener haben mit ihren Spenden in den letzten Monaten dazu beigetragen, dem Jungen noch den ein oder anderen Wunsch zu erfüllen.

Zuletzt ging es Max immer schlechter, am Samstag dann die traurige Gewissheit: „Trennung ist unser schwerstes Los. Wiedersehen ist unsere Hoffnung, die bleibt. So bitter der Tod ist, die Liebe vermag er nicht zu scheiden.“

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