Trend «Kommunikationsbude»

31.05.2007 / Lesedauer: 2 min

Hervest-Dorsten «Ich verkauf' kein Bier, ich verkauf' Kommunikation.» Ganz so stimmt das natürlich nicht, bei Reimbern von Wedel-Parlow bekommen die Gäste durchaus Gerstensaft, Wein, Cola und Co.

Was der Gastronom aus Bottrop aber sagen will, ist, dass er für seine neue Kneipe in Hervest ein ganz besonderes Konzept hat: Ein regelmäßiges Kulturprogramm auf der Bühne, Jazz- und Bluesmusik, Snacks und kleine Speisen zu moderaten Preisen. «Auf keinen Fall wollen wir eine Partykneipe sein», betont Von Wedel-Parlow. Also, zu laute Musik wird es nicht geben, Gespräche sollen möglich sein.

In Bottrop besitzt der Kneipier schon einen Laden - das Passmanns - und dort sind seine Ideen nach eigenen Angaben sehr gut angekommen.

Von Wedel-Barlow, 53, ist gelernter Ingenieur und über Umwege zur Gastronomie gekommen. Das Passmanns in Bottrop betreibt er jetzt seit drei Jahren - und ist begeistert. «Das ist eine Kommunikationsbude. Es ist wirklich Zufall, wenn man keinen trifft, den man kennt.»

Ob der Unternehmer es schafft, auch aus dem ehemaligen Tapas eine «Kommunikationsbude» zu machen, wird sich zeigen. Die räumlichen Voraussetzungen sind jedenfalls gut, um Von Wedel-Parlows Vorstellungen von einer Kunst- und Kulturkneipe umzusetzen. Bühne, große Kellerräume, alles ist da.

Momentan steckt der Laden noch in der heißen Umbauphase, die Einweihung ist für den 14. Juni geplant. Dann eröffnet die Kneipe erstmal als altbekanntes Tapas, ab Herbst bekommt sie schließlich den Namen Passmanns. Dann soll auch lokalen Künstlern die Möglichkeit gegeben werden, die Bühne zu nutzen.

Mehr Informationen unter Tel. (02041) 69 70 60 und unter www.passmanns04.de.

Lesen Sie jetzt