Das Warten auf die Ergebnisse des Massentests am St.-Ursula-Gymnasium

Coronavirus

Nachdem sich fast 250 Schüler des Gymnasiums St. Ursula freiwillig einem Coronatest unterzogen haben, ist völlig unklar, wann die Ergebnisse vorliegen. Der Unterricht geht weiter.

Dorsten

, 18.09.2020, 07:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Es kann noch Tage dauern, bis die Ergebnisse des Massentests am St.-Ursula-Gymnasium vorliegen. (Symbolbild)

Es kann noch Tage dauern, bis die Ergebnisse des Massentests am St.-Ursula-Gymnasium vorliegen. (Symbolbild) © picture alliance/dpa

Zwei Lehrer des St.-Ursula-Gymnasiums sind positiv auf das Coronavirus getestet worden, drei weitere sind ebenfalls in Quarantäne. Weil auf vielen Handys von Schülern die Corona-Warn-App Alarm geschlagen hatte, ordnete das Kreisgesundheitsamt einen Massentest an. Etwa jeder vierte Schüler des privaten Gymnasiums unterzog sich am Mittwoch freiwillig dieser Prozedur.

„Es kann nicht viel passieren“

„Uns ist gesagt worden, dass nicht viel passieren könne, weil wir ja außerhalb des Unterrichts eine Maske tragen“, berichtete eine Oberstufenschülerin, nachdem sie sich freiwillig auf einem Flur hatte testen lassen. „Das war streng geregelt. Auf der einen Seite ging man hin, auf der anderen wieder weg.“

Dass „nicht viel passieren kann“, glaubt auch die Pressesprecherin des Kreises Recklinghausen, Svenja Küchmeister. „Es gibt ja keinen konkreten Verdacht, es handelt sich um eine Vorsichtsmaßname.“ Letzte Gewissheit bringen allerdings erst die Testergebnisse. Wann sie vorliegen, ist unklar. „Das hängt davon ab, wie viel unser Vertragslabor zu tun hat“, erklärte Küchmeister auf Nachfrage „Wenn dort viele Tests eingehen, dauert es länger.“

In der Schule war der „Corona-Alarm“ auch am Donnerstag ein großes Thema. Der Unterricht findet aber regulär statt.

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