Walter und Sabine Julius mussten nach einem positiven Schnelltest trotz eines negativen PCR-Ergebnisses noch eine Woche in Quarantäne bleiben.
Walter und Sabine Julius mussten nach einem positiven Schnelltest trotz eines negativen PCR-Ergebnisses noch eine Woche in Quarantäne bleiben. © Michael Klein
Meinung

Zu lange Quarantäne: Teststrategie wird so ad absurdum geführt

Eine Woche Quarantäne - trotz negativen PCR-Tests: Was die Dorstenerin Sabine Julius erlebt hat, darf sich nicht wieder holen, so unser Autor. Sonst führt das die Teststrategie ad absurdum.

Fast jeder zweite positive POC-Test (Schnelltest) war falsch positiv. 47 Prozent der vermeintlichen Corona-Infektionen im März im Kreis Borken waren auf einen fehlerhaften Test zurückzuführen. Wer also positiv schnellgetestet wird, kann sich noch große Hoffnung machen, dass er gar nicht mit dem Coronavirus infiziert ist.

Prozess muss beschleunigt werden

Über den Autor
Redakteur
Berthold Fehmer (Jahrgang 1974) stammt aus Kirchhellen (damals noch ohne Bottrop) und wohnt in Dorsten. Seit 2009 ist der dreifache Familienvater Redakteur in der Lokalredaktion Dorsten und dort vor allem mit Themen beschäftigt, die Schermbeck, Raesfeld und Erle bewegen.
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