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Zur Europawahl gibt es am Dorstener St.-Ursula-Gymnasium ein eigenes Informationscenter

Europawahl

Wahlplakate an den Wänden, Tische voller Parteiprogramme: Vor der Europawahl hat sich ein Klassenzimmer im St.-Ursula-Gymnasium in ein politisches Bildungszentrum für die Schüler entwickelt.

von Kevin Kallenbach

Dorsten

, 15.05.2019 / Lesedauer: 2 min
Zur Europawahl gibt es am Dorstener St.-Ursula-Gymnasium ein eigenes Informationscenter

Im speziell eingerichteten Bildungszentrum informieren sich die Schüler des St.-Ursula-Gymnasiums über die Europawahl. © Kevin Kallenbach

Der Leistungskurs Sozialwissenschaften ist eifrig in die Parteiprogramme der verschiedenen Parteien vertieft, liest interessiert und vergleicht sie untereinander. „Ich bin der Meinung, dass jede einzelne Stimme etwas ausmacht und es sinnvoll ist, wählen zu gehen“, meint Schüler Jordi Albers. „Deswegen finde ich es gut, dass wir hier die Möglichkeit haben, uns besser zu informieren.“

Mit „hier“ meint Jordi den Klassenraum, der von der Fachschaft Sozialwissenschaften im Zuge der Europawahl zu einem Bildungszentrum umgewandelt wurde. „Wir wollen den Schülern hiermit nicht nur die einzelnen Wahlinhalte nahebringen, sondern auch bewusst machen , warum und was überhaupt gewählt wird“, meint Adrian Deckers von der Fachschaft.

Informationen zur Europawahl für alle Schüler

Deshalb richtet sich das Bildungszentrum nicht nur an die Oberstufe. Schüler aller Jahrgangsstufen finden hier Materialien zur Europawahl, alle durch die Initiative von Adrian Deckers zusammengetragen. Der Lehrer hat sich dafür ans Europa-Parlament und an die verschiedenen Parteien gewandt. Alle Angesprochenen hätten gerne zu der Aktion etwas beigetragen.

Vor allem Sowi-, Politik- und Geschichtskurse würden den Raum nutzen, meint Deckers. Was ihn besonders freut, ist die Tatsache, dass auch Jahrgänge für die kein Politikunterricht vorgesehen ist, den Raum nutzen.

Wahl-O-Mat zum Ausprobieren

Bislang können die Schüler den Raum nur in Begleitung von Lehrern nutzen, da sich hier auch zwei Tablets befinden, mit denen die Schüler auch den Wahl-O-Mat ausprobieren können. „Ab nächste Woche öffnen wir den Raum auch in den großen Pausen für die Schüler“, sagt Deckers.

Da können sich die Schüler dann auch abseits des Unterrichts damit beschäftigen, wen sie wählen wollen.

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