Dortmunderin (18) in Zug belästigt Bundespolizei ermittelte Täter über soziales Netzwerk

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Eine 18-jährige Dortmunderin wurde in einem Zug belästigt – die Identität des Täters konnte die Bundespolizei durch ein soziales Netzwerk schnell ermitteln. (Archivbild) © Archiv
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Nachdem eine 18-Jährige am frühen Samstagabend (3.12.) im Regionalexpress nach Dortmund belästigt wurde, suchte die junge Frau in Begleitung ihrer Eltern und einer Freundin die Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof auf.

Sie gab an, gemeinsam mit ihrer 17-jährigen Begleiterin gegen 17:50 Uhr in Düsseldorf in den RE1 Richtung Dortmund gestiegen zu sein. Nach Halt in Duisburg soll ein Mann sich zu den beiden Frauen gesetzt haben. Kurz darauf habe er sie angesprochen und Komplimente gemacht. Die junge Dortmunderin habe darauf nicht reagiert.

Wenig später soll er ihr dann die Daten seines Social-Media-Accounts genannt haben. Anschließend soll der zunächst Unbekannte sich zu ihr herüber gebeugt und ihr über den Kopf durch die Haare gestreichelt haben. Dadurch habe sich die 18-Jährige belästigt und sehr unwohl gefühlt, so die Bundespolizei. In Dortmund verließen sowohl die beiden Frauen, als auch der 31-Jährige den Zug.

Durch soziales Netzwerk überführt

Mithilfe der Daten seines Social-Media-Accounts, die er den Dortmunderinnen während der Fahrt genannt hatte, konnte die Behörde die Identität des Mannes feststellen. Die Bundespolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen sexueller Belästigung gegen den 31-Jährigen ein.