Polizei in Dortmund

Einsatz gegen Auto-Szene: Erneut Wall-Sperrungen, 100 Platzverweise

Die Polizei ist am Wochenende erneut gegen die Wall-Szene vorgegangen. Sie kontrollierte Autos und Fahrer. Die Beamten waren aber auch woanders in Dortmund im Einsatz gegen Tuner und Raser.
Die Polizei ging erneut gegen die Raser- und Tuner-Szene am Wall vor. © Archiv/Oliver Schaper

Die Polizei Dortmund hat am Wochenende knapp 100 Platzverweise gegen Autofahrer ausgesprochen. Die Beamten waren erneut gegen die Raser- und Tuningszene im Einsatz, und das nicht allein in der Innenstadt.

Szene wechselte Treffpunkt

In den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag kontrollierte die Polizei mit der Unterstützung des Ordnungsamtes insgesamt 280 Fahrzeuge und gut 530 Personen.

Schwerpunkt der Kontrollen war die Dortmunder Innenstadt. Vor allem in der Nacht zu Sonntag (17./18.4.) habe die Szene mehrfach ihren Treffpunkt gewechselt, teilt die Polizei mit. „Die Einsatzkräfte zogen jedoch nach und errichteten Kontrollmaßnahmen und Sperrungen auf dem Innenstadtwall, im Bereich des Phoenixsees und an der Speestraße [in der Nordstadt, Anmerkung der Redaktion].“.

Die Bilanz der Maßnahmen:

  • Drei Strafanzeigen, unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis
  • 25 Ordnungswidrigkeitenanzeigen bezogen auf den Verkehr und Emissionen
  • Dazu 75 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung
  • 39 Verwarnungsgelder
  • Sieben sichergestellte Autos wegen des Verdachts technischer Mängel

Man werde die Maßnahmen fortsetzen, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei: „Wir brauchen einen langen Atem, aber wir bleiben dran!“

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