Alexander Zlotnik ist einer der Gründer von „Gamer“, nach Bielefeld gibt es nun einen zweiten Standort in Dortmund. In der Spielhalle sind nicht nur Fingerfertigkeit und Geschick gefragt. © Daniel Immel
Neuartige Spielhalle

„Gamer“-Eröffnung in Dortmund: Das steckt hinter der innovativen Spielewelt

Gemeinsam gegeneinander - das ist das Motto von „Gamer“. Es ist eine Spielewelt, die Sport, Geschick und Wissen verbindet. Haptik trifft auf Technik - Gamer ist anders als normale Spielhallen.

„Gamer ist ein Unterhaltungskonzept, wo man gemeinsam gegeneinander spielt“, sagt Alexander Zlotnik, Inhaber von „Gamer“. Neun Räume, neun Spiele – das ist „Gamer“ unweit des Ostenhellwegs. Gemeinsam mit Timo Trumpp hat Zlotnik das Geschäft gegründet.

Es gibt unterschiedliche Spiele, die Sport, Geschick und Wissen erfordern. Anderthalb Stunden Zeit sollte man sich für einen Besuch nehmen. Gespielt wird mindestens zu zweit, maximal mit 40 Menschen. Kosten pro Spieler: 15 Euro.

„Es wird immer im Turnier gespielt aus den unterschiedlichen Games, sodass jeder die Möglichkeit hat, zu gewinnen“, erläutert Zlotnik das interaktive Konzept von „Gamer“. Bewegung, Ehrgeiz und Koordination werden miteinander verknüpft: „Selbst, wenn man in einer bestimmten Fähigkeit ein bisschen hinten liegt. Dafür kann man was anderes besser.“

Mit Spaß an der Arbeit

Seit dem 1. Juli 2021 hat „Gamer“ geöffnet. Eigentlich sollte das „Gamer“ bereits im vergangenen November eröffnen – der Lockdown verhinderte den Start.

Zahlen merken und nacheinander auf dem Boden die Felder anlaufen: Volontär Daniel Immel probiert sich beim Spiel Heaven and Hell.
Zahlen merken und nacheinander auf dem Boden die Felder anlaufen: Volontär Daniel Immel probiert sich beim Spiel Heaven and Hell © Annika Fiedler © Annika Fiedler

„Wir lieben Spiele“, sagt Zlotnik auf die Frage, wie er auf die Idee gekommen sei, einen solchen Laden zu gründen. „Wir wollten etwas machen, was uns Spaß machen wird.“ Ein Nerd müsse man aber nicht sein, um ein derartiges Geschäft zu gründen.

Jeder Raum und somit auch jedes Spiel haben ein anderes Thema. Ein Raum-Design zeigt die klassische Casino-Atmosphäre. Es hängen Bilder an der Wand, darauf zu erkennen sind Szenen aus James-Bond-Filmen oder anderen Klassikern, wie dem Film „Der Pate“.

Bis ins kleinste Detail geplant

Die Räume haben die Inhaber selbst gestaltet, dabei auch kleinteilig dekoriert. Selbstständig entwickelt haben Zlotnik und Kollege Trumpp auch die jeweiligen Spiele. „Wir haben gefühlt alle Folgen ‚Schlag den Raab‘ geguckt, um uns Inspiration zu holen. Im Endeffekt haben wir Ideen genommen, aber keine davon 1 zu 1 umgesetzt“, sagt Zlotnik.

„Gamer“ ist die Verbindung von Haptik und Technik. Die kreativen Eigenideen haben die Macher als Geräte umgesetzt, die mit einer Software auf dem Handy verknüpft sind.

Es gibt Würfel-, Musikquiz-, Bewegungs- und Ballspiele: ein Mix aus logischem Denken, Treffsicherheit und Reaktionsgeschwindigkeit ist gefragt. „Mein Lieblingsspiel ist ‚Heaven & Hell‘“, sagt Zlotnik über eines der Spiele, das auf Beweglichkeit und Schnelligkeit setzt.

Reporterin Annika testet ein Spiel, das Reaktion und Denken beansprucht.
Reporterin Annika testet ein Spiel, das Reaktion und Denken beansprucht. © Daniel Immel © Daniel Immel

Ein Monitor zeigt Zahlen von eins bis neun, der Spieler läuft die entsprechenden Felder auf dem Boden ab. Das Game lässt sich auf verschiedenen Leveln spielen, sodass entweder das Merken von Zahlen oder das schnelle Ablaufen der Felder im Vordergrund steht. Dabei kann die Schwierigkeit stets angepasst werden.

Alle Altersgruppen sind willkommen

Grundsätzlich sollte man Ehrgeiz und Spaß am Spiel mitbringen, dann sei jeder Kunde für das „Gamer“ geeignet, egal ob jung oder alt. „Die Affinität zum Digitalen ist gestiegen – bei allen Bevölkerungsgruppen“, so Zlotnik auf die Frage, ob es nicht Kunden geben könnte, für die das „Gamer“ ungeeignet sei.

Für alle Gruppenarten eigne sich ein Besuch, ob Firma oder Freundeskreis. „Es gibt auch Pärchen, die sich dann hier fetzen“, sagt Alexander Zlotnik mit einem Lachen.

Der neue Lokalsport-Newsletter für Haltern

Immer freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Halterner Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.