Polizei Dortmund

Geldstrafen nicht bezahlt: Vom Bahnhof ging‘s direkt ins Gefängnis

Bundespolizisten haben am Donnerstag zwei Männer angehalten und kontrolliert. Beide wurden von der Staatsanwaltschaft Dortmund gesucht und anschließend in die JVA gebracht.
Hauptbahnhof Hbf Bundespolizei Zug © Kevin Kindel

Bundespolizisten liefen am Donnerstagmorgen gegen 10.30 Uhr durch den Dortmunder Hauptbahnhof, als ihnen dort ein 40-Jähriger auffiel. Die Beamten hielten den Mann an und kontrollierten ihn.

Dabei stellte sich heraus, dass der Mann von der Staatsanwaltschaft Dortmund gesucht wird. Im vergangenen Jahr hatte ihn das Amtsgericht Dortmund wegen des vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und wegen des unerlaubten Handelstreibens mit Betäubungsmitteln zu einer Geldstrafe von 1.300 Euro verurteilt.

Einen geringen Teil der Strafe hatte der Dortmunder auch bezahlt – etwa 1200 Euro standen aber noch aus. Die Summe konnte der Mann nicht zahlen, weshalb Bundespolizisten den Mann festnahmen und in eine Justizvollzugsanstalt brachten.

Wenig später ein ähnlicher Fall

Gegen 20 Uhr waren Bundespolizisten an der Bahnstrecke, nahe der Bornstraße, unterwegs. Dort trafen sie auf einen 67-Jährigen. Während der Kontrolle ermittelten die Bundespolizisten, dass auch dieser Mann gesucht wurde.

Der 67-Jährige wurde vom Amtsgericht Dortmund wegen des Erschleichens von Leistungen zu einer Geldstrafe von 600 Euro verurteilt. Auch er konnte die Geldstrafe nicht bezahlen. Die Beamten verhafteten auch ihn und brachten ihn in eine JVA.

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