Auf dem Sonnenplatz im Kreuzviertel entsteht ein neues Corona-Schnelltestzentrum. © Björn Althoff
Bürgertests

Neues Corona-Testzentrum im Kreuzviertel – „extra an dieser Stelle“

Wieso steht da ein Zelt an einem zentralen Punkt im Kreuzviertel? Darüber gibt es jetzt Klarheit: Hier ist bald eine weitere Stelle für Corona-Schnelltest. Der Eröffnungstermin steht.

Es ist nicht sein erstes Testzentrum. „Wir betreiben schon eins im Museum Folkwang in Essen und bald auch eins am Kennedyplatz in Essen“, sagt Frank Nagorny.

Er ist Geschäftsführer der Live Modus Event- und Konzertagentur in Köln, sorgte unter anderem für einige große Konzerte auf der Seebühne im Westfalenpark. Aber auch er darf corona-bedingt seit einem Jahr keine Veranstaltungen mehr organisieren.

Standort ganz bewusst ausgewählt

„Und unsere Branche ist sicherlich noch bis Ende 2021 ausgebremst“, schätzt er. Und suchte sich deshalb ein neues Standbein.

„Ich bin Dortmunder, kenne mich im Kreuzviertel aus“, unterstreicht Nagorny. Deshalb habe er genau gewusst, an welchem Standort ein Schnelltest-Zentrum sinnvoll sein könnte.

Eröffnung am Samstag um 12 Uhr

„Es wird ganz viele Menschen ansprechen“, ist sich Nagorny sicher, „deswegen der Standort Sonnenplatz, direkt zwischen Rewe und Edeka.“ Dort steht schon seit einigen Tagen ein Zelt.

Ganz fertig ist das Testzentrum allerdings erst am Wochenende: Am Samstag (24.4.) um 12 Uhr ist Eröffnung. Termine sind schon buchbar über die Seite Covid-Testzentrum.de oder über die Nummer 01628974988.

Kostenlose Bürgertests oder PCR-Tests für 115 Euro

Hinter der Seite steht die Firma Medicare aus Köln, die mittlerweile mehr als 100 solcher Testzentren in ganz Deutschland betreibt, unter anderem am Dortmunder Flughafen und am Phoenix-See.

Zum Angebot gehören neben den kostenlosen Bürgertests auch PCR-Tests, die zum Beispiel für Flüge notwendig sind. Der Preis: 39,90 Euro, plus 75 Euro Labor-Gebühr.

„Man filtert die Fälle heraus“

„Durch das Testen filtert man die Fälle heraus, die man sonst nicht gefunden hätte, weil derjeinige keine Symptome hat“, weiß Nagorny. Immerhin gehe es ja darum, das Coronavirus an der weiteren Verbreitung zu hindern. Und für Perspektiven zu sorgen.

„Wenn es irgendwann mal an Öffnungsstraterien geht, werden die Schnelltests ja gebraucht.“ Auch wenn aktuell natürlich erst einmal so gut wie alles geschlossen sei und es zur Zeit der bundesweiten Notbremse nicht so aussehe, als könnten Restaurants und Geschäfte bald wieder betreten werden.

Irgendwann: Events nur mit Schnelltest?

Ein Vorteil, den der Event-Manager für sich selbst sieht: Irgendwann beim Abflachen von Corona in Deutschland könnten ja Konzerte und andere Veranstaltungen möglich sein, bei denen nur reindürfe, wer einen negativen Schnelltest habe.

Dann, so eine Hoffnung, habe er schon Erfahrung mit dem Testen.

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Jahrgang 1977 - wie Punkrock. Gebürtiger Sauerländer. Geborener Dortmunder. Unterm Strich also Westfale.
Zur Autorenseite
Avatar
Lesen Sie jetzt