Friedensfest

Fest am Haus Wenge: Postkarten und 300 Sonnenblumen für den Frieden

Die Menschen freuen sich in diesen Tagen über jede Veranstaltung, die nach der Corona-Krise wieder stattfinden kann. Ein Beispiel dafür ist das Friedensfest am Wochenende am Haus Wenge.
Das Friedensfest am Haus Wenge zog am Wochenende – auch dank des sonnigen Wetters – viele Besucher an
Das Friedensfest am Haus Wenge zog am Wochenende - auch dank des sonnigen Wetters - viele Besucher an. © privat

Ein rundum gelungenes Friedenfest hat der Lanstroper Verein „Kultur pflanzen e.V.“ mit vielen Kooperationspartnern am Wochenende am Haus Wenge gefeiert.

Einerseits jährte sich das Ende des Zweiten Weltkriegs am Sonntag zum 77. Mal, andererseits war es den Organisatoren ein Anliegen, die Aufmerksamkeit auf die Zerbrechlichkeit des Friedens in Europa zu richten. Hierzu gab es viele Aktionen. So konnten Kinder und Jugendliche eine Postkarte für den Frieden gestalten und an die Vereinten Nationen in Deutschland schicken.

Auch ein kulinarisches Angebot gab's beim Friedensfest am Haus Wenge
Auch ein kulinarisches Angebot gab’s beim Friedensfest am Haus Wenge. © privat

Auf einer eigens vom Grünflächenamt vorbereiteten Fläche am Haus Wenge pflanzten die Besucher 300 von der Werkhof-Gärtnerei gespendeten Sonnenblumen. Eine weitere Symbolpflanze ist das Immergrün, auf ukrainisch „Barvinok“. Sabine Schwalbert, eine der Aktiven des Vereins „Kultur pflanzen“, wies auf die Parallele der Pflanze zur Widerstandskraft der Ukrainer hin. Ein Trio, das ebenfalls „Barvinok“ heißt, begleitete das Fest musikalisch.

Viele Lanstroper nutzten die Gelegenheit, Spenden für einen kleinen Benefiz-Flohmarkt abzugeben: Spielzeug, Haushaltwaren und Bücher, aber auch so manches ausgefallene Accessoire.

Der Erlös der Veranstaltung, die unter anderem vom Stadtbezirksmarketing und vom Fonds Soziokultur gefördert wurde, geht an die Initiative „Angekommen in Lanstrop“.

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