In der Wohnsiedlung entlang der Maylantstraße fand eine Anwohnerin eine am Rinscheweg diese unbenutzte und auf den ersten Blick eigenartig anmutende Spritze. © Mejra T.
Fund im Wohngebiet

Gefundene Spritze im Wohngebiet sorgt für Gerüchte und Verunsicherung

In einer Wohnsiedlung in Wickede ist eine unbenutzte Spritze des US-Medikamentenherstellers Pfizer gefunden worden. Handelt es sich dabei etwa um eine Dosis eines Corona-Impfstoffs?

Schrecksekunde in der Wohnsiedlung an der Wickender Maylantstraße: Mitten auf dem Rinscheweg hatte eine Anwohnerin eine auf den ersten Blick seltsam anmutende Spritze gefunden und ihren Fund im Sozialen Netzwerk Facebook bekannt gemacht.

Ein Bild der unbenutzten und versiegelten Spritze sorgte kurze Zeit für Angst wie auch für zahlreiche Spekulationen unter den Usern. Einige mutmaßten sogar in den Kommentaren, dass die Spritze absichtlich platziert worden sein könnte, um Hunde zu vergiften.

Rätselraten auch um den Aufdruck des Herstelleretiketts “Pfizer Fragmin p Forte 5000IE” – handelt es sich gar um Corona-Impfstoff, der beim Transport zum Impfzentrum verloren gegangen war?

DRK-Mitarbeiterin klärt auf

Auch mit Schwarmwissen ließ sich nicht klären, wie die Spritze in den Rinschweg gekommen war. Wohl aber, um was es sich hier handelte.

Eine Userin, die offenbar Mitarbeiterin des Deutschen Roten Kreuzes Dortmund ist, klärte auf, dass es sich um eine Anti-Thrombose Spritze gehandelt habe, wie es sie im Krankenhaus und der Apotheke gebe.

Damit sich keiner sticht, haben diese Spritzen eine spezielle Sicherung, damit sichergestellt sei, dass man sich daran nicht unbeabsichtigt verletze. Auf Anfrage unserer Redaktion erklärte die Finderin Mejra T., dass sie die Spritze mittlerweile weggeräumt und entsorgt hätte.

Über den Autor
Freier Mitarbeiter
Fabian Paffendorf, Jahrgang 1978, kam 2003 zum Journalismus. Ursprünglich als Berichterstatter im Bereich Film und Fernsehen unterwegs, drehte er kleinere Dokumentationen und Making-Of-Berichte für DVD-Firmen. In diesem Zusammenhang erschienen seine Kritiken, Interviews und Berichte in verschiedenen Fachmagazinen und bei Online-Filmseiten. Seit 2004 ist der gebürtige Sauerländer im Lokaljournalismus unterwegs. Für die Ruhr Nachrichten schreibt er seit Herbst 2013.
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