Russland-Ukraine-Krieg

Krieg in Ukraine: Förderschüler unterstützen Dortmunder Hilfsorganisation

Um das Leid in der Ukraine zu lindern, wollten die Jugendlichen einer Wickeder Förderschule helfen. Sie starteten eine Aktion, um eine Hilfsorganisation aus Dortmund zu unterstützen.
Die Schülerinnen und Schüler der Max-Wittmann-Schule in Wickede zeigen ihre Solidarität mit den Menschen, die von dem Krieg in der Ukraine betroffen sind. Mit einer Sammelaktion haben sie eine lokale Hilfsorganisation unterstützt.
Die Schülerinnen und Schüler der Max-Wittmann-Schule in Wickede zeigen ihre Solidarität mit den Menschen, die von dem Krieg in der Ukraine betroffen sind. Mit einer Sammelaktion haben sie eine lokale Hilfsorganisation unterstützt. © Max-Wittmann-Schule

Weltweit zeigen Menschen ihre Solidarität mit den Menschen, die unter dem Krieg in der Ukraine leiden. Sie sammeln Spenden, um die Menschen vor Ort zu versorgen. Einen Teil dazu haben die Schülerinnen und Schüler einer Förderschule in Wickede beigetragen.

Krieg sorgt an Förderschule für große Betroffenheit

Tief betroffen seien die Jugendlichen der Max-Wittmann-Schule (Förderschule für geistige Entwicklung) gewesen, nachdem sie von dem Krieg erfahren hatten. „Wir möchten den Menschen in der Ukraine helfen“, so der Tenor. Daraufhin kam den Schülerinnen und Schülern der Klasse 11b eine Idee.

Sie waren auf die Hilfsorganisation „Grenzenlose Wärme“ aufmerksam geworden. Die Organisation kommt aus Dortmund. Im großen Stil sammelten die Freiwilligen bis Donnerstag (10.3.) Spenden in der Westfalenhalle.

Die Schülerinnen und Schüler der 11b unterbreiteten der Schülervertretung deshalb den Vorschlag, Sachspenden zu sammeln. Nur wenige Tage später kamen die ersten Spenden an. Innerhalb von drei Tagen häuften sich etwa 30 Umzugskartons mit Hilfsgütern an.

Jugendliche sortieren die Spenden

Die Jugendlichen sortierten und beschrifteten die Kisten entsprechend ihres Inhalts: Konserven, Hygieneartikel, Decken, Isomatten. In einem Lieferwagen ging es für die Spenden am Mittwoch (9.3.) zur großen Sammelstelle in die Westfalenhalle.

Freiwillige Schülerinnen und Schüler haben geholfen, die in Kartons verpackten Spenden in einen Transporter zu laden. Dieser ist zur großen Sammelstelle an der Westfalenhalle gefahren.
Freiwillige Schülerinnen und Schüler haben geholfen, die in Kartons verpackten Spenden in einen Transporter zu laden. Dieser ist zur großen Sammelstelle an der Westfalenhalle gefahren. © Max-Wittmann-Schule

Am Standort in Eving wurden ebenfalls zahlreiche Spenden gesammelt. Am Donnerstag (10.3.) wurden diese dann zur Westfalenhalle transportiert. Lehrerin Frederike Wolf: „Wir Lehrerinnen und Lehrer sind beeindruckt von ihrem Mitgefühl, ihrem Ehrgeiz und ihrer Organisation.“

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