Über Mauern, Geländer und alles, was sonst im Weg ist: So sieht‘s aus, wenn jemand die Sportart Parkour ausübt. © Oliver Schaper (A)

Parkour, Kletterwand und Handylade-Station: Park für Jugendliche geplant

Mit einer fast traumhaften Ausstattung winkt der neue Park, der im Dortmunder Norden für junge Leute entstehen soll. Ob der Traum zur Realität wird, wird aber noch entschieden.

Die schon lange geplante Parkour-Anlage im Externbergpark in Eving könnte nun Wirklichkeit werden. In einer Vorlage, über die die Bezirksvertretung Eving in ihrer Juni-Sitzung am Mittwoch (16.6.) in der Aula des Heisenberg-Gymnasiums zu beraten hat, heißt es: „Das Büro für Kinder- und Jugendinteressen des Jugendamtes sowie das Grünflächenamt haben mitgeteilt, dass die Überplanung der Grünfläche im Externberg Park zur Einrichtung einer Jugend-Parkour-Anlage so weit abgeschlossen sind.“

Parkour bezeichnet eine sportliche Fortbewegungsart, deren Ziel es ist, sich über Mauervorsprünge, Treppengeländer oder andere Hindernisse im städtischen Raum möglichst schnell eigene Wege zu bahnen – vor allem bei Jugendlichen eine beliebte Freizeitbeschäftigung.

Calisthenics-Anlage, Streetballfeld, und Kletterwand kommen hinzu

Die Kosten für eine solche Anlage in Eving betragen 350.000 Euro. Geplant sind dafür neben der eigentlichen Parkour-Anlage eine Calisthenics-Anlage, ein Streetballfeld, eine Kletterwand, E-Bike- und Handyladestationen, Sitzmauern, Aufenthaltsbereiche, Fahrradständer und eine Beleuchtung der Anlage.

Die Bezirksvertretung Eving müsste sich allerdings mit 100.000 Euro an den Kosten beteiligen. Ob das im Gremium eine Mehrheit findet, wird sich am Mittwoch (16.6.) erweisen.

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Redaktion Dortmund
Ich fahre täglich durch den Dortmunder Nordosten und besuche Menschen, die etwas Interessantes zu erzählen haben. Ich bin seit 1991 bei den RN. Vorher habe ich Publizistik, Germanistik und Politik studiert. Ich bin verheiratet und habe drei Töchter.
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