Kolumne Nordost-Geschichten

Was sollen denn die Trecker im Wambeler Dorfpark?

Heute geht es in den Nordost-Geschichten um Trecker, die eigentlich Tracker sind. Und um die Bezirksvertretung Brackel, in der plötzlich große Heiterkeit ausbrach.
Fast schon ein Symbol für Wamel ist der Pilz im Stadtteilpark am Wambeler Hellweg/Ecke Rüschebrinkstraße. Soll hierfür noch Trecker angeschafft werden? © Andreas Schröter (A)

Liebe Leserinnen und Leser,

Bezirksvertretungs-Sitzungen können manchmal eine etwas dröge Angelegenheit sein. Da wird halt um die kleinen Ärgernisse vor Ort gerungen (die natürlich auch wichtig sein können). Oft reicht da schon ein kleiner Schmalspur-Witz, um die allgemeine Stimmung erheblich aufzuheitern – was allen Beteiligten gut tut.

Hier ein Beispiel: In der Sitzung der Bezirksvertretung Brackel ging es am Donnerstag beim Tagesordnungspunkt „Möblierung Stadtteilpark Wambel“ um sieben drehbare Doppelliegen, die angeschafft werden sollen. Manfred Frank (CDU) merkte an, dass es doch sinnvoll wäre, diese Liegen mit Treckern (Trackern) auszustatten, damit sie später auch wiedergefunden werden können, falls sie mal geklaut werden sollten.

Das sorgte zunächst für einige fragende Gesichter im Plenum: Was sollen denn Trecker im Dorfpark? Und dann bei den Liegen? Martin Unland (CDU) meinte: „Wir sollten vielleicht ergänzen, dass es sich um GPS-Tracker handelt, nicht dass wir am Ende noch Trecker in den Park gestellt bekommen.“

Ja, ich gebe zu, dass das jetzt nicht der intellektuellste aller Witze ist. Aber in der Situation haben alle laut aufgelacht. Ich auch. Ich wünsche Ihnen ein wunderbares Wochenende und sage: Bis nächsten Samstag!

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