Wie eine Brackeler Firma den Abriss des Nordstadt-Horrorhauses vorbereitet

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Das Horrorhaus an der Kielstraße 26 wird abgerissen. Daran ist auch eine Brackeler Firma verantwortlich
Das Horrorhaus an der Kielstraße 26 wird abgerissen. Dafür ist auch eine Brackeler Firma verantwortlich. © Oliver Volmerich
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Das Haus an der Kielstraße 26 in der Nordstadt ist seit Jahren als „Horrorhaus“ bekannt. Nun wird es abgerissen. In den 1990er-Jahren waren die 102 Wohnungen des Hochhauses an Einzeleigentümer verkauft worden.

Weil viele von ihnen in Zahlungsschwierigkeiten gerieten, konnten Gemeinschafts-Nebenkosten nicht mehr aufgebracht werden. Immer mehr Wohnungen standen leer, bis das Haus 2002 für unbewohnbar erklärt und geräumt wurde.

„Große Herausforderung“

An den Abrissarbeiten des 18 Stockwerke hohen Hauses ist auch die Brackeler Gerüstbaufirma Bönninger beteiligt, denn für dieses große Vorhaben werden Gerüste benötigt. Derzeit stelle das Bauvorhaben den höchsten Auftrag in Dortmund dar.

Der Betongigant sei eine Herausforderung für das mittelständische Handwerksunternehmen. Christian Bönninger sagt: „Exakte Planung und enge Absprachen mit Arbeitern vor Ort sorgen für eine problemlose Einrüstung.“ Die Statik zum Bauvorhaben sei bereits von seinem Unternehmen berechnet worden und der Startschuss für die Arbeiten sei damit gegeben.

Der Abriss ist kompliziert. Erst steht eine Schadstoffsanierung an, weil etwa asbesthaltige Wandputze unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen und mit entsprechendem Arbeitsaufwand entsorgt werden müssen. Zugleich werden die Fassadenplatten demontiert. Danach beginnt der Abbruch.

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