Amateursport

Amateurvereine dürfen sich über warmen Geldregen freuen – so profitieren die Klubs

Wegen der Corona-Pandemie sind viele Amateursportvereine in eine finanzielle Schieflage geraten. Doch jetzt gibt es wieder etwas Hoffnung. Die Klubs erwarten weitere Unterstützungen.
Sportvereine, die durch Corona in existenzielle Not geraten, dürfen weiter auf Soforthilfe des Landes NRW hoffen. © picture alliance / dpa

Seit fast einem Jahr ist der Amateursport nicht mehr das, das er einst war. Die Corona-Pandemie hat den Trainings- und Spielbetrieb der Amateursportler in diesem Zeitraum überwiegend lahmgelegt. Der zweite Corona-Lockdown zwingt die Vereine seit Ende Oktober 2020 zur Pause. Wann es weitergeht, bleibt weiter unklar. Vor allem finanziell leiden die Vereine unter den Lockdown-Maßnahmen. Große Einnahmen bleiben weitgehend aus, so manche Rechnung muss trotzdem weiter bezahlt werden. Nun gibt es aber wieder ein Stückchen Hoffnung für die Amateurklubs. Ein warmer Geldregen wartet.

Schon im März des vergangenen Jahres war der Landessportbund NRW (LSB) aktiv geworden und unterstützte die finanziell angekratzten Sportvereine. Die sogenannte „Soforthilfe Sport“, ein finanzielles Maßnahmenpaket des Landessportbundes, brachte den Vereinen frische Mittel ein. „Das Land Nordrhein-Westfalen gewährt für die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie entstehende Unterdeckung eine Hilfe in Höhe von 60 Prozent des nachgewiesenen Förderbedarfs, höchstens jedoch 50.000 Euro. Die Förderung erfolgt in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses“, heißt es auf der Homepage des Landessportbundes.Nun gibt es abermals gute Nachrichten: Nach mittlerweile vier runden des Soforthilfe-Programmes folgt nun Runde fünf. Das heißt konkret: Es wird weitere Finanzhilfen für die Klubs geben. Der LSB verkündet in einer Pressemitteilung, dass die Führungsspitze des Landessportbundes NRW „die von Landesregierung und Parlament beschlossene Aufstockung der bisherigen Finanzmittel um zusätzliche fünf Millionen Euro“ ausdrücklich begrüße.

„Nach mittlerweile drei kompletten Monaten (November, Dezember, Januar, Anm. d. Red.) für den organisierten Sport im Lockdown fehlen vielen Vereinen normalerweise fest eingeplante Einnahmequellen. Da die aktuelle Soforthilfe bis auf rund eine Million Euro ausgeschöpft worden ist, kommen die Erhöhung sowie die Verlängerung dieses erfolgreichen Programms zum richtigen Zeitpunkt, um wirksame Unterstützung leisten zu können“, wird LSB-Präsident Stefan Klett in der Pressemitteilung des LSB zitiert.

Laut Mitteilung des LSB haben bislang rund 770 Sportvereine aus NRW finanzielle Hilfe in Anspruch genommen. Gut neun von bislang insgesamt zehn Millionen Euro sollen in Summe an die Klubs überwiesen worden sein. Der LSB teilt mit, dass der Beantragungszeitraum für die vierte Förderphase noch bis zum 15. März 2021 laufe, die nächste Förderphase sei zunächst bis zum 30. Juni 2021 anberaumt.

„Wie von Beginn im April 2020 an können die Anträge online ausschließlich über das Förderportal des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen gestellt werden. Vereine, die bereits eine oder mehrere Soforthilfen erhalten haben, dürfen erneut eine Förderanfrage einreichen“, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

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