Für den ASC 09 Dortmund und die Spielvereinigung Vreden könnte die Oberliga-Saison 2020/21 Geschichte sein. © Stephan Schuetze
Fußball

Die große Oberliga-Reform in Westfalen kommt – Diese Saison wird einmalig

Der Verbandsfußballausschuss hat am Freitagmorgen entschieden, wie die kommende Fußball-Oberliga-Saison über die Bühne geht. Es ist eine Premierensaison.

Donnerstagabend noch hatte es eine Schalte mit dem FLVW und den Oberligisten gegeben. Bis auf den TuS Erndtebrück, der entschuldigt fehlte, waren die restlichen 20 Vereine zugeschaltet. Der Verband um Manfred Schnieders, Thomas Berndsen und Reinhold Spohn wollte sich ein Stimmungsbild einholen, um es leichter bei der Entscheidungsfindung am Freitag zu haben.

Zwei Varianten standen zur Auswahl

Zwei Varianten standen zur Auswahl. Variante 1 beinhaltete, dass es eine normale Hinrunde gibt und im Anschluss eine Auf- und Abstiegsrunde. Die Plätze 1 bis 10 spielen die Aufstiegsrunde und die Ränge 11 bis 21 die Abstiegsrunde. Wichtig hierbei: Gegen das Team, gegen das man in der Hinrunde zu Hause gespielt hat, spielt man in der Auf- und Abstiegsrunde auswärts. So kann es kommen, dass die Teams am Ende unterschiedliche Anzahlen an Heim- und Auswärtsspiele vorweisen.

Variante 2 beinhaltete eine Spielzeit, wie sie bisher gespielt wurde. Eine normale Hin- und Rückrunde. Bei der Abstimmung der Vereine kam heraus, dass zehn Vereine für die Variante 1 und zehn für die Variante 2 waren. Und am Freitagmorgen hat der Verbandsfußballausschuss dann entschieden. Es kommt die Variante 1 mit der Auf- und Abstiegsrunde. Noch am Donnerstagabend hatten aber einige Klubs interveniert und hatten versucht, die Variante 1 zu stoppen, weil sie nicht damit einverstanden waren, dass es eine unterschiedliche Anzahl an Heim- und Auswärtsspielen geben könnte.

Schnieders hat darauf hingewiesen

Nach unseren Information hat es Manfred Schnieders am Donnerstag den Vereinen aber deutlich gesagt, dass es so kommen könne. Großer Protest kam nicht auf. Erst am Abend nach der Sitzung.

Letzter Spieltag am 6. Juni

An die Hinrunde, die bis zum 27. März ausgetragen wird, schließen sich Play-offs und Play-downs an, die jeweils ab dem 20. April gespielt werden. Dies entschied der Verbandsfußballausschuss ebenfalls. „Wir wollen in der kommenden Saison eine sportliche Wertung erzielen. Dies war ein Grund für diese Entscheidung, die wir bereits mit den Oberliga-Vereinen diskutiert haben. Daneben sind wir überzeugt, dass es in den Auf- und Abstiegsrunden viele spannende Spiele – dann hoffentlich vor Publikum – geben wird“, sagen Manfred Schnieders (FLVW-Vizepräsident Amateurfußball) und Reinhold Spohn, Vorsitzender des VFA in einer Pressemitteilung. Der letzte Spieltag für alle überkreislichen Staffeln ist für den 6. Juni (Pfingstmontag) angesetzt.

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Sportredaktion Dortmund
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