Ein Dortmunder Klub sorgte am Sonntag für einen echten Achtungserfolg. © Folty
Fußball-Kreisliga

Dortmunder Klub fügt Liga-Primus die erste Niederlage bei – „Wir haben uns mehr erhofft“

Bislang war der Tabellenführer noch ungeschlagen durch die Liga marschiert. Doch das Gastspiel in Dortmund überstand der Klub nicht. Die Dortmunder hatten selbst eigentlich Aufstiegsambitionen.

Elf Spiele, zehn Siege und nur ein Remis – mit dieser beinahe makellosen Bilanz betrat der Liga-Primus den Rasen in Dortmund. Der dortige Gastgeber erwies sich letztlich als der erste Stolperstein.

„Ausschlaggebend war, dass wir endlich mal gut ein paar Wochen als Team zusammengearbeitet haben“, sagt Moritz Lerch. Der Spieler des TSC Eintracht Dortmund fügte mit seinen Teamkollegen dem VfB Westhofen am Sonntag die erste Saison-Niederlage in der Kreisliga A1 Dortmund zu.

TSC Eintracht Dortmund: 2:1-Sieg gegen den VfB Westhofen

Mit 1:2 unterlagen die Schwerter an der Flora. Und das, obwohl Michel Amaral den VfB nach nur sechs Minuten in Führung gebracht hatte. Das frühe und hohe Anlaufen der Gäste bekam dem TSC nicht gut. „Die ersten 15 Minuten hatten wir nicht viel vom Spiel. Dass wir die Außenseiterrolle haben, hat man da gemerkt“, so Lerch.

Doch dann fing der VfB sich. „Wir wussten im Grunde, was uns erwartet. Es ist ein sehr spielstarker Gegner“, sagt Lerch. Die Dortmunder setzten das um, was sie sich vorgenommen hatten: Die lange Bälle wegverteidigen und kompakt stehen.

Moritz Lerch (r.) ist Außenverteidiger beim TSC Eintracht Dortmund. © Nils Foltynowicz © Nils Foltynowicz

Vorne besorgten Angelo Podeschwa (37.) und Jannis Hammelstein (43.) noch vor der Pause die entscheidenden Treffer. „Wir haben endlich gezeigt, was wir können“, sagt Lerch. Das habe die Eintracht zwar immer wieder angedeutet, aber bislang nicht konstant aufs Feld bekommen.

„Vor der Saison hätte ich das nicht gedacht, weil ich Westhofen gar nicht so stark auf dem Schirm hatte“, so Außenverteidiger Lerch. Doch er wisse um die Stärke seines Teams und war deshalb nicht verwundert, dass der TSC dazu in der Lage sei, den Liga-Primus zu schlagen.

TSC Eintracht Dortmund: Aufstiegshoffnungen haben sich minimiert

Ganz frei von eigenen Aufstiegshoffnungen ist die Eintracht ebenfalls nicht in die Saison gestartet. Mit 23 Punkten aus elf Spielen liegt man nun aber schon acht Punkte hinter Westhofen – bei einer Partie weniger – und vier hinter dem Relegationsplatz.

„Man muss realistisch sein: Mit dem Aufstieg haben wir gerade nicht so viel zu tun, wie wir uns erhofft haben“, sagt Lerch. Aber: „Wir haben gezeigt, dass wir die Stärksten schlagen können“, so der 22-Jährige, der Westhofen bislang für den besten Gegner hält.

Dafür ließ der TSC schon mehrfach unnötig Punkte, wie etwa gegen den SuS Oespel-Kley oder die SG Phönix Eving. „Wir wollen alle Spiele gewinnen. Wir haben eine Truppe, die am Ende der Saison ganz oben stehen kann“, sagt Lerch.

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