Marc Risse hofft mit dem TuS Eichlinghofen auf eine Überraschung gegen den Spitzenreiter. © Laryea
Fußball-Bezirksliga

Drei Neuzugänge für Eichlinghofen: Einer kommt von Türkspor Dortmund

Trotz Corona-Pause hat Bezirksliga-Dino TuS Eichlinghofen einiges zu vermelden gehabt. Drei neue Spieler kommen, darunter einer von Türkspor Dortmund. Vier Spieler verlassen den Klub.

Auf den Bezirksliga-Dino ist seit 2005 Verlass. Seit dem Aufstieg zählt er zu den beliebteren Adressen der Liga. Imagepflege ist ein großes Thema. Bei aller Wertschätzung der Gemeinschaft steht fest, dass sie im Dortmunder Südwesten nicht um die goldene Ananas spielen wollen.

Dafür benötigt der Traditionsverein das passende Personal. Und das hat der Coach beisammen. Drei Neue kommen dazu.

21 Vertragsverlängerungen beim TuS

Marc Neul wechselt vom Posten des Sportlichen Leiters ins Traineramt. Aktuell kümmert er sich um das Team, mit dem er kommende Spielzeit eine gute Rolle in der Liga spielen möchte: „Wir müssen allerdings mit unserer konkreten Zielsetzung etwas abwarten. Viele Vereine rüsten auf. Aber natürlich ist es nicht unser Anspruch, eine Saison jenseits von Gut und Böse zu spielen.“

Also rein in die Kaderplanung. Da sind zunächst zahlreiche Vertragsverlängerungen: Henrik Fibbe, Robert Meier, Daniel Stahl, Alessandro Desiderio, Marcel Dickehut, Levi Butt, Andreas Uphues, Leo Wöhl, Sören Kölsch, Maurice Much, Fabian Scharmann, Niklas Rose, Andi Dapi, Julian Risse, Mario Bunk, Alex Voss, Dustin Maranca, Salomon Kadima Tshitungu, Gabriel Hirsch, Jan Knappmann und Tobias Lederer sagten zu. Den Klub verlassen Alexander Schumacher, Angelos Kasapis, Patrick Pöhl und Moritz Glöckner.

Jetzt aber wird es richtig interessant. Denn Neul hält große Stücke auf das Trio, das er nach der Verpflichtung von Jerome Eißing, Marvin Pluck und Stefan Schreiber für den TuS gewann.

Neuzugang Nummer vier ist Ilja Petreian von Türkspor Dortmund. Dass Marc Risse, der ehemalige Eichlinghofen-Trainer und Ex-Türkspor-Coach Reza Hassani dicke Freunde sind, ist kein Geheimnis. Und da Risse den Eichlinghofern als Ratgeber weiterhin zur Seite steht, dürfte sich Petreian gedacht haben: So verkehrt kann Eichlinghofen nicht sein.

Neul geht sogar einen Schritt weiter, wenn er sagt: „Der Junge hat Bock auf Eichlinghofen.“ Kein Wunder, denn vom Zusammenhalt im Klub mit seinen feierfreudigen Fans hörte wohl fast jeder Dortmunder Amateurfußballer bereits. Der neue Coach sieht Petreian als Defensivallrounder. „Er wechselte damals mit Reza vom VfL Kemminghausen zu Türkspor. Und jetzt hatte er andere lukrative Angebote vorliegen. Aber die Entscheidung fiel zu unseren Gunsten aus.“

Risse vermittelt Neuzugang

Risse hatte auch seinen Anteil am Transfer von Hendrik Wenning (Union Wessum). „Ja, Marc hat ihn zu uns vermittelt“, sagt der neue Trainer Marc über den ehemaligen Trainer Marc. 31 Jahre alt, Innenverteidiger oder Sechser, erfülle der Routinier alle Anforderungen auch als Typ. „Er ist nach Dortmund gezogen und suchte hier eine neue Herausforderung. Die darf er gerne bei uns haben.“

Sehr stolz ist Neul auch auf die Verpflichtung von Niels Niemeyer: „Dass sich ein Talent der A-Junioren des TSC Eintracht für einen Bezirksligisten entscheidet, freut uns sehr.“ Niemeyer soll laut Coach im zentralen Mittelfeld zum Einsatz kommen.

Marc Neul wird neuer Trainer beim TuS Eichlinghofen. © Dortmunder Sportfotografie / Schulze © Dortmunder Sportfotografie / Schulze

Der Nachwuchsspieler soll beim Dino Fuß fassen. Er wird sich bestimmt nicht wünschen, dass der Eichlinghofer Dino ausstirbt, sondern dass er in einer kommenden Epoche in höheren Gefilden heimisch wird.

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Dortmunder Jung! Seit 1995 im Dortmunder Sport als Berichterstatter im Einsatz. Wo Bälle rollen oder fliegen, fühlt er sich wohl und entwickelt ein Mitteilungsbedürfnis. Wichtig ist ihm, dass Menschen diese Sportarten betreiben. Und die sind oft spannender als der Spielverlauf.
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