Amateursport

Hoffnung für Amateursportler: Beschlussvorlage der Politik berücksichtigt auch den Sport

Es gibt erste Hoffnungen für den Amateur- und Breitensport. In der Beschlussvorlage für den Corona-Gipfel am Mittwoch berücksichtigt die Politik wohl auch den Sport.
Die Amateursportler - und damit auch die Amateurfußballer - haben nun eine erste kleine Öffnungsperspektive. © Jens Lukas

Die Amateur- und Breitensportler dürfen sich wohl demnächst wieder auf mehr Freiheiten und Möglichkeiten freuen, um Sport zu treiben. In der neuen Beschlussvorlage für die Bund-Länder-Runde am Mittwoch (3. März) hat die Politik auch den Amateur- und Breitensport berücksichtigt. Es gibt erste Lockerungen für die Sportler. Ein Wert ist dabei aber Voraussetzung.

Seit Ende Oktober 2020 ruhen Trainings- und Spielbetrieb im Amateur- und Breitensport. Erstmals seither gibt die Politik nun in ihrer neuen Beschlussvorlage für den anstehenden Corona-Gipfel aber ein Signal für den Amateursport.

Wie Zeit Online berichtet, soll der grundsätzliche Lockdown bis zum 28. März zwar verlängert werden, es gibt allerdings Perspektiven zur Lockerung. Und genau die betreffen auch den Amateursport.

So steht in der Beschlussvorlage geschrieben, dass es bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 35 Öffnungsperspektiven für den Einzelhandel, für Museen, Galerien, zoologische, botanische Gärten sowie Gedenkstätten und für den Sport gibt. „Bis zu zehn Menschen dürften wieder gemeinsam draußen Sport machen“, schreibt Zeit Online. Der aktuelle Inzidenzwert in Deutschland liegt momentan allerdings noch bei 65,4.

An ein normales Mannschaftstraining wäre damit zwar weiterhin nicht zu denken, doch im Vergleich zur jetzigen Situation wäre die Umsetzung ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Die aktuell noch gültige Coronaschutzverordnung untersagt grundsätzlich den Freizeit- und Amateursportbetrieb, allerdings ist „der Sport allein, zu zweit oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes auf Sportanlagen unter freiem Himmel einschließlich der sportlichen Ausbildung im Einzelunterricht“ möglich – Voraussetzung: fünf Meter Mindestabstand zwischen den Beteiligten.

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