Amateurfußball

Nachbarland zeigt sich kreativ: Verband richtet Corona-Teststation für Amateurfußballer ein

In einem Nachbarland von Deutschland zeigt man sich angesichts der Corona-Pandemie kreativ. Im Standort eines Fußballverbandes ist nun eine Corona-Teststation eingerichtet worden.
Ein Fußballverband hat nun eine Corona-Teststation eingerichtet (Symbolbild). © picture alliance/dpa

Auch in Österreich steht aktuell der Amateursport beinah grundsätzlich still. Ab dem 15. März soll es im Nachbarland von Deutschland stückweise Öffnungen geben.

Vereinssport für Kinder soll ab da wieder erlaubt sein. Um einen weiteren Schritt in Richtung Öffnung und Perspektive für die Fußball spielenden Amateure zu gehen, hat der Oberösterreichische Fußballverband nun eine Corona-Teststation auf seinem eigenen Areal eingerichtet.

Mit Hilfe eines Unternehmens sollen dort Antigen-Schnelltests durchgeführt werden. „Regelmäßige Testungen werden der Schlüssel für einen verantwortungsbewussten Trainings- und Spielbetrieb sein“, sagte Gerhard Götschhofer, Präsident des Verbandes, zur Eröffnung der Teststation in einer Pressemitteilung.

Schnelltests sind kostenfrei

Die Durchführung der Schnelltests sei für alle Nutzenden kostenfrei. Der Dachverband aller Klubs in Oberösterreich, einem Bundesland von Österreich im Norden des Landes, verspricht sich dadurch „speziell die Fußballvereine“ aus der Umgebung einzuladen.

Auch in Österreich ruht seit Anfang November im Amateurbereich der Fußball. Die erste Perspektive ist nun der Beginn des Kinder- und Jugendsports ab dem 15. März – ähnlich wie in Deutschland, wo bereits seit dieser Woche wieder bis zu 20 Kinder unter 14 Jahren miteinander Fußball spielen können, wenn es die Inzidenzwerte zulassen.

Beispielsweise hat die Stadt Dortmund bereits vergangenes Wochenende die Sportplätze wieder eröffnet. Die ersten Vereine haben ihre Teams am Montag (8. März) auf die Plätze geschickt.

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