Der Hombrucher SV hat wenige Tage vor Saisonstart nochmal einen Spieler abgegeben. Der posiert bei seinem neuen Klub schon auf dem Mannschaftsfoto. © Folty
Fußball

Nächster Wechsel wenige Tage vor Saisonstart: Neuzugang steht schon auf dem Mannschaftsfoto

Nur ein paar Tage vor dem Start der Saison 2021/2022 wechselt der nächste Spieler innerhalb Dortmunds. Doch dieser Transfer unterscheidet sich grundlegend zum Wechsel Santiliano Brajas.

Erst sorgte der Last-Minute-Transfer von Santiliano Braja für Aufregung. Dann verpflichtete der FC Roj plötzlich einen Spieler vom Lüner SV. Wenige Tage vor Saisonstart nimmt das Personalkarussell im Dortmunder Amateurfußball nochmal Fahrt auf.

Am Dienstag bestätigten Marc Neul, Trainer des TuS Eichlinghofen, den nächsten Transfer kurz vor Toreschluss. Diesmal aber einer in purer Harmonie. Denn die beteiligten Trainer sind ziemlich beste Freunde: „Wir würden nie etwas hinter unseren Rücken machen“, versichert Bezirksliga-Trainer Neul, der sich nun über einen neuen Außenverteidiger freut.

Florian Peterhülseweh wechselt zum TuS Eichlinghofen

Florian Peterhülseweh (26), ein einstiges Talent aus den Reihen des Hombrucher SV und seit einiger Zeit fester Bestandteil des Landesliga-Kaders, stand sogar schon auf dem Mannschaftsfoto des Bezirksligisten Eichlinghofen.

„Wir haben ihn vor ein paar Tagen noch verpflichtet. Da alles so harmonisch und reibungslos ablief, ist mir offenbar durchgegangen, den Transfer zu vermelden“, erklärt Neul.

Sein bester Freund, das ist Hombruchs Trainer Alexander Enke. Erstmal angebahnt hat sich der Transfer, als Peterhülseweh in Hombruch studienbedingt den Aufwand nicht mehr betreiben konnte und sich zurückzog.

Also sprachen die Kumpel Enke und Neul. Beide waren sich schnell einig, dass es im Sinne aller drei Parteien – HSV, TuS und Spieler – sei, Peterhülseweh den Berg hoch nach Eichlinghofen wechseln zu lassen.

Florian Peterhülseweh läuft nun für den TuS Eichlinghofen auf. © Nils Foltynowicz © Nils Foltynowicz

Und da fühlt sich der Neue laut Neul gleich sehr wohl: „Wir haben in unseren Reihen ja bereits acht, neun ehemalige Hombrucher. Da war die schnelle Integration überhaupt kein Problem.“

Neul sieht Peterhülseweh auch in Schwarz-Rot auf der Außenbahn. „Seine Schnelligkeit tut uns gut. Dazu passt, dass er ein sehr angenehmer Typ ist. Ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass Florian wohl zu dem Kreis zählt, der am Sonntag gegen den FC Castrop-Rauxel von Beginn an aufläuft.“

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Dortmunder Jung! Seit 1995 im Dortmunder Sport als Berichterstatter im Einsatz. Wo Bälle rollen oder fliegen, fühlt er sich wohl und entwickelt ein Mitteilungsbedürfnis. Wichtig ist ihm, dass Menschen diese Sportarten betreiben. Und die sind oft spannender als der Spielverlauf.
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