© Stephan Schuetze
Fußball

Nicht jeder Fußballer darf mehr in die Kabine – Aber wer muss das kontrollieren?

Ab Freitag zählt die neue Corona-Schutzverordnung in NRW. Es gibt auch Änderungen für die Fußballer. Kurios ist es, dass nicht jeder in die Kabine darf, der auch auf dem Platz steht.

Das 3G-Prinzip greift beim Fußball nicht mehr. Weder bei den Zuschauern noch bei den Spielern. Auch Ungeimpfte und nicht Genese dürfen am Seitenrand oder auf dem Platz stehen. Ein negativer Test ist nicht erforderlich. Das zählt bei den Zuschauern bis zu der Zahl von 2500 Besuchern.

Der Vizepräsident Amateurfußball im FLVW, Manfred Schnieders, erklärt aber, dass er von Kommunen weiß, die trotzdem das 3G-Prinzip durchsetzen möchten. Das würde bedeuten, dass in manchen Städten nur Zuschauer und Spieler auf die Anlage dürfen, die getestet, geimpft oder genesen sind. Die Stadt Dortmund hat auf Anfrage unseres Verlages mitgeteilt, dass die Stadt erstmal nicht auf das 3G-Prinzip im Fußball setzen wird.

Trotz der Verordnung gibt es auf den Sportplätzen einen Ort, an dem die 3G-Regel gilt. Und zwar in den Kabinen. „Weil es ein geschlossener Raum ist, zählt hier die 3G-Regel“, erklärt Schnieders. In den Kabinen sich umziehen und duschen darf also nicht jeder. Wer ungeimpft ist und keinen negativen Test vorweisen kann, muss umgezogen zum Platz kommen.

Aber wer kontrolliert eigentlich, welchen Status die ganzen Spieler haben. Und wer in die Kabine darf und wer nicht? „Derjenige, der die Hoheit über den Sportplatz hat. In der Regel also das Heimteam“, sagt Schnieders, „so steht das auch in der Verordnung. Und derjenige haftet auch.“

Also müssen ab sofort die Heimteams vor den Begegnungen kontrollieren, welche Akteure in die Kabine dürfen und wer nicht.

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Sportredaktion Dortmund
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