Brünninghausens Spielertrainer Florian Gondrum (hinten), hier gegen Adil Elmoueden im Allstars-Trikot, hat gegen Frohlinde wieder getroffen. © Stephan Schütze
Fußball-Testspiel

Rafik Halim hält Florian Gondrum den Rücken frei – der bedankt sich mit einem Dreierpack

Rafik Halim und Florian Gondrum bilden das Trainergespann des FC Brünninghausen. Zuletzt fehlte Halim urlaubsbedingt, sodass Gondrum alles alleine regeln musste. Das wirkte sich auf seine eigene Leistung aus.

Rafik Halim und Florian Gondrum bilden seit geraumer Zeit ein erfolgreiches Trainer-Duo beim Fußball-Westfalenligisten FC Brünninghausen. Halim steht dabei an der Linie und coacht, Gondrum kickt oft als Spielertrainer mit. Alle Aufgaben hat sich das Duo geteilt. Zuletzt fehlte Halim aber – urlaubsbedingt, sodass Gondrum alle Aufgaben übernahm. Das klappte nicht immer – wie gegen die Mannschaft der RN-Allstars, gegen die der FCB deutlich verlor. Jetzt ist Halim jedoch wieder zurück – und Gondrum funktioniert auf dem Platz direkt besser.

„Die letzten Wochen waren für Flo (Gondrum, Anm. d. Red.) ein Knochenjob. Als ich im Urlaub war, musste er sich um alles kümmern – und auch noch spielen. Das ist nicht immer einfach. Deshalb freue ich mich, dass er sich gegen Frohlinde belohnt hat und dreimal getroffen hat. Flo ackert für das ganze Team. Er spielt ja jetzt meistens auf der acht oder zehn und macht unzählige Meter“, sagte Rafik Halim am Sonntagabend nach dem deutlichen 7:2-Erfolg beim Landesligisten FC Frohlinde.

Gondrum schnürte am Sonntag also mal wieder einen Dreierpack und zeigte eine vielversprechende Leistung, nachdem er gegen die RN-Allstars nicht sein bestes Spiel präsentiert hatte und beim Auswärtsspiel unter der Woche beim Holzwickeder SC sogar nur an der Seitenlinie stand und coachte. Aber warum hat es gegen Frohlinde so gut geklappt? Auch, weil Halim wieder da war und Gondrum Aufgaben abnahm, sodass er sich voll auf das Spiel konzentrieren konnte?

„Beim Allstars-Spiel, als Rafik nicht da war, macht man die Spielerbesprechung und jeder möchte etwas von einem. Man ist ständig unter Strom, war Ansprechpartner für alles und hat relativ wenig Zeit, sich auf das Spiel zu fokussieren. Deswegen war ich gegen Holzwickede auch raus aus der Nummer als Spielertrainer. Das war nicht verkehrt. Normalerweise teilen Rafik und ich uns alles auf, sodass ich mich auch vernünftig auf mein eigenes Spiel vorbereiten kann“, so Gondrum.

Nun am Sonntag – beim Gastspiel in Frohlinde – lief es für den gelernten FCB-Stürmer Florian Gondrum, der mittlerweile eher im zentralen Mittelfeld zu finden ist, wieder besser. Gondrum zu seinem Dreierpack: „Ich hatte immer Bock auf das Toreschießen, aber meine Rolle hat sich mittlerweile verändert. Heute war ich überall, zum Schluss habe ich vorne drin gespielt. Ich habe es ja nicht verlernt, Tore zu schießen“, sagt der Spielertrainer.

Wäre es da nicht angebracht, künftig wieder ganz vorne drin mitzumischen? „Ich spiele dort, wo die Mannschaft mich am meisten braucht. Wenn Jonas (Telschow, Anm. d. Red.) aber mal nicht da ist, dann traue ich mir schon zu, wieder nach vorne zu gehen“, sagt Gondrum weiter. Sein Klub – der FC Brünninghausen – hat nun ein paar Tage spielfrei und wird im Training an seinem Spiel feilen. Die nächste Partie steht für den FCB am kommenden Sonntag an. Dann gastiert die Halim-Gondrum-Elf beim Oberligisten SF Niederwenigern.

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Ist bereits seit Kindesbeinen an von Ballsportarten – insbesondere Fußball – fasziniert. Stets neugierig auf der Suche nach Geschichten, auch abseits des Ballsports. Die Liebe zum Journalismus entdeckte er über sein großes Hobby: Fotografie. Gebürtig aus Selm, mittlerweile in Lünen wohnhaft.
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