Kreisliga-Torjäger ruft als Ziel den Aufstieg aus „Können uns nur selber schlagen“

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Schaper
Ein Dortmunder Kreisligist peilt in dieser Saison den Aufstieg an. © Schaper
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Bei noch zwei zu spielenden Spieltagen führt der TV Brechten die Kreisliga-B-Tabelle mit einem Punkt Vorsprung an. Besonders auffallend ist die Anzahl der Tore, die der TV Brechten bislang geschossen haben. Zudem stellen sie derzeit die zweitbeste Defensive der Liga. Sie sind somit ein mehr als würdiger Tabellenführer. Große Aktien am Brechtener Erfolg hat ihr Torjäger, er führt die Torschützenliste mit 14 Toren Vorsprung an. Seinen Erfolg verdankt der Angreifer zum Teil sich selbst.

TV Brechten mit Offensivpower

Der Klub aus dem Dortmunder Norden besitzt im Angriff eine echte Waffe. Der 26-jährige Rene Menebröcker, der seit dem Jugendfußball im Sturm spielt, konnte in der laufenden Saison bereits 26 Tore erzielen. Zum Vergleich, der zweitbeste Torschütze der Liga konnte „nur“ zwölf Treffer für sich verbuchen. Somit erzielte Menebröcker knapp 40 Prozent aller Brechtener Tore. Ein entscheidender Vorteil, über den der TV Brechten im Aufstieg gegenüber dem BV Lünen verfügt. Für den Angreifer sind die Gründe für den Erfolg klar.

„Ich genieße das Vertrauen des Trainers und der Mannschaft. Außerdem bin ich durch die sehr gute Vorbereitung fit und habe zwölf Kilogramm zur Vorsaison abgenommen“, reflektierte Menebröcker seinen derzeitigen persönlichen Erfolg. Des Weiteren helfe ihm das Vertrauen dabei noch härter für die Mannschaft zu arbeiten, für eine Mannschaft, die ihm „keine Steine in den Weg legt“. Doch der Erfolg ist nicht nur durch in begründet.

TV Brechten tritt als Team auf

Der Schlüssel des Erfolgs sei eine geschlossene Teamleistung, in der jeder auf jeden zählen könne. „Wir haben eine super Vorbereitung hinter uns, alle sind fit und durch die Jungs aus Kemminghausen haben wir eine perfekte Kombination“, verriet Menebröcker. Diese Eigenschaften sind grundlegend für den Erfolg, den der TV Brechten sich Woche für Woche erarbeitet. Lediglich einmal patzten die Brechtener, ausgerechnet im Topspiel gegen den BV Lünen. „Gegen Lünen haben wir uns selber ein Bein gestellt, so was darf uns nicht noch mal passieren“, sagte Menebröcker.

Die zwei Spiele bis zur Winterpause wollen die Brechtener erfolgreich bestreiten, um dann als Tabellenführer die Rückrunde zu starten. „Das ist natürlich unser Ziel, ich bin da sehr optimistisch, dass wir das schaffen können“, sagte Menebröcker. Langfristig soll es aus Sicht des TV Brechten der Aufstieg werden. Die Möglichkeit dazu haben die Brechtener in den eigenen Händen. „Am Anfang wollten wir den Aufstieg nicht in den Mund nehmen, aber jetzt wollen wir ihn unbedingt. Wir können uns nur selber schlagen“, sagte Menebröcker über die Ambitionen seiner Mannschaft. Wie es für den Stürmer in der Zukunft aussieht, das lässt der 26-Jährige offen.

„In erster Linie spiele ich aktuell für die Jungs, den Trainer und den Verein. Wenn etwas Gutes in Aussicht ist, dann kann man darüber reden, nach oben geht es immer. Wenn nicht, dann spiele ich auch noch gerne mit Brechten in der Kreisliga A, wenn wir aufgestiegen sind“, sagte Menebröcker über seine Zukunft. Allzu lange sollte es nicht dauern, bis der Angreifer die ersten Anfragen bei dieser Torquote erhält.

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