Ajan Dzaferoski freut sich über vier Neuzugänge für den TuS Bövinghausen. © Stephan Schuetze
Fußball-Westfalenliga

TuS Bövinghausen verpflichtet japanischen Wirbelwind – und widerspricht sich dabei selbst

Der TuS Bövinghausen hat seinen Kader kurz vor Saisonstart noch einmal verstärkt. Ein dribbelstarker Japaner läuft bald für den TuS auf – der war eigentlich nach etwas anderem auf der Suche.

Eigentlich hatte Ajan Dzaferoski angekündigt, nur noch auf der Suche nach Führungsspielern zu sein. Doch mit der jüngsten Neuverpflichtung widerspricht sich der Vorsitzende des TuS Bövinghausen selbst.

Denn der hört auf keinen im Dortmunder Amateurfußball bestens bekannten Namen, hat auch nicht schon deutlich höher gespielt und ist auch kein Ex-Profi. Ganz im Gegenteil.

TuS Bövinghausen holt Masaya Wanatabe

Stattdessen hat der ambitionierte Westfalenligist einen 18-Jährigen verpflichtet. Der heißt Masaya Watanabe und stieß kürzlich zum Bövinghauser Team dazu. Also doch ein Talent für den TuS.

Dribbelstark, schnell und auf der offensiven Außenbahn beheimatet: „Ein Wirbelwind“, sagt Dzaferoski über Watanabe, der ergänzt: „So einen Spieler hatten wir in den eigenen Reihen bisher nicht.“

Watanabe sei in der Vergangenheit in Mainz aktiv gewesen, dann aber nach Düsseldorf gezogen, so der TuS-Vorsitzende. In mehreren Probetrainings habe der Nachwuchskicker die Verantwortlichen des Westfalenligisten schließlich überzeugt.

Wanatabe ist noch nicht spielberechtigt für den TuS Bövinghausen

„Er hat ein gutes Talent. Ihn muss man langsam aufbauen. Er ist keiner, den man sofort reinwerfen kann“, sagt Dzaferoski. Sofort reinwerfen kann TuS-Trainer Sven Thormann Watanabe aber ohnehin nicht: Der Verein müsse den Japaner erst spielberechtigt machen, so Dzaferoski.

Erst kürzlich hatte der TuS mit Jamal Joachim Kropf einen Perspektivspieler verpflichtet. Dzaferoski hatte daraufhin angekündigt, noch auf der Suche nach zwei Häuptlingen zu sein.

In diese Kategorie fällt Watanabe ganz sicher nicht, auch bei ihm steht die langfristige Perspektive im Vordergrund. Für Dzaferoski ist das kein Problem: „Wir müssen ein bisschen mischen und er macht sich im Training gut.“

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Amateursportler bewegen vielleicht weniger Menschen als die Profis, dafür aber umso intensiver. Sie schreiben die besseren Geschichten - vor allem im Ruhrgebiet. Diese zu erkennen und aufzuschreiben, darum arbeite ich seit 2017 für Lensing Media. Darüber hinaus Handballtrainer im Jugendbereich. Gebürtig aus Lünen.
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