Ajan Dzaferoski und sein TuS Bövinghausen schrauben am Spielplan der Westfalenliga 2. © Stephan Schuetze
Fußball-Westfalenliga

TuS Bövinghausen verpflichtet vor dem Topspiel gegen Obercastrop einen Ex-Profi

Zum Duell der ewigen Rivalen kommt es am Samstag (19 Uhr). Dann erwartet Wacker Obercastrop in der Fußball-Westfalenliga den TuS Bövinghausen. Der TuS holt vorher einen neuen Spieler.

Die beiden Klubs TuS Bövinghausen und Wacker Obercastrop leben seit Jahren eine gesunde Rivalität aus. Die Vereine bekämpfen sich nicht nur seit Jahren auf dem Feld, sie lassen auch mal ein paar verbale Pfeile in Richtung des Konkurrenten fliegen. Aber immer alles im Rahmen des Erträglichen.

Beide Teams stiegen zusammen in der Saison 2019/20 aus der Landesliga in die Westfalenliga auf – und spielten im Aufstiegsjahr sofort wieder eine gute Rolle. Genau so wie in dieser Spielzeit. Wacker Obercastrop rangiert mit drei Siegen aus drei Spielen auf Platz eins. Der TuS Bövinghausen hat ebenfalls eine perfekte Bilanz, hat aber bislang erst zweimal auf dem Platz gestanden.

Ufuk Özbek ist neu beim TuS Bövinghausen. © TuS Bövinghausen © TuS Bövinghausen

Und jetzt kommt es am Samstag, wir zeigen die Begegnung ab 18.50 Uhr im Livestream auf RN.de/dosport, zum direkten Duell. Und Bövinghausens Präsident Ajan Dzaferoski hat noch einen Überraschungs-Spieler für die Partie parat.

Er hat am Freitagmittag Ufuk Özbek verpflichtet, den Bruder seines Spielers Baris Özbek. Baris Özbek hat unter anderem mit Galatasaray Istanbul die türkische Meisterschaft gewonnen. Die Vita des kleineren Bruders liest sich ebenfalls beeindruckend. In der Vergangenheit hat der 29-jährige Mittelfeldspieler mal in der 3. Liga in der Türkei gespielt. Zudem lief er schon für den BVB II, RW Ahlen oder den 1. FC Saarbrücken auf.

Seine Stationen lesen sich nicht wie die eines normalen Westfalenliga-Spielers – aber wie die eines normalen Bövinghausen-Akteurs. Aber wie hat der Klub es geschafft, Özbek nach dem Ende der Transferperiode zu verpflichten? „Ufuk war vereinslos, deshalb konnten wir ihn verpflichten und hoffen, dass wir ihn noch bis zum Topspiel gegen Obercastrop spielberechtigt bekommen“, sagt Dzaferoski.

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Sportredaktion Dortmund
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