Westfalia Wickedes Sportlicher Leiter Daniel Dukic stellt aktuell das Team für die kommende Saison zusammen. © Schütze
Fußball

Westfalia Wickede verliert gleich drei Spieler ans Sauerland

29 Spieler hat der Fußball-Westfalenligist Westfalia Wickede für die kommende Saison im Kader. Drei Akteure aus der Vorsaison fehlen aber, die haben sich Richtung Sauerland verabschiedet.

Westfalia Wickede hatte schon sein erstes Training. Es war eine freiwillige Einheit am vergangenen Freitag. „Die Jungs hatten so viel Spaß als wären sie wieder Kinder und im Bällebad bei Ikea gewesen“, sagt der Sportliche Leiter Daniel Dukic. Es sei ein schönes Gefühl gewesen, wieder mal mit dem Team zusammen gewesen zu sein.

Es wird weiter freiwillige Trainingsangebote geboten. Verpflichtend sind dagegen die Läufe, die das Trainerteam den Spielern jetzt auf den Plan geschrieben hat. „Wir werden Ende Juni, wenn wir mit der richtigen Vorbereitung starten, sehen, wer sich an die Vorgaben gehalten hat und wer nicht“, sagt Dukic. Und wer sich nicht an die Pläne gehalten hat, wird vorerst keinen Ball sehen. „Jetzt muss man sich das Ticket sichern, um am ersten Trainingstag einen Ball zu bekommen.“

Drei Spieler, die in der vergangenen Saison noch zum Kader gehört haben, werden nicht mehr beim ersten Training auftauchen. Sefa Topcu, Robin Wodniok und Hikmet Konar haben den Klub verlassen. Sie zieht es allesamt ins Sauerland. Und alle drei treffen in der kommenden Westfalenliga-Spielzeit auf Wickede.

Topcu und Wodniok haben sich Borussia Dröschede angeschlossen. „Die beiden Jungs wohnen im Sauerland. Sie sind beruflich eingespannt und haben sich einen Verein in der Nähe ihres Wohnortes gesucht. Das ist absolut okay für mich“, sagt Dukic.

Und Konar sah sich gezwungen, eine alte Mission noch zu erfüllen. „Hikmet kam ja vom FC Iserlohn zu uns. Er hat mir gesagt, dass er es sich beweisen will, dass er sich bei seinem Ex-Klub durchsetzen kann“, erklärt Dukic. Auch wenn die drei Spieler gegangen sind, ist Dukic zufrieden mit seinem Kader. Es stehen 26 Feldspieler und drei Torhüter zur Verfügung. „Eigentlich sind wir durch. Wenn sich aber noch ein Glücksfall ergibt, sagen wir nicht nein.“

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