Gefesselte Nilgans am Phoenix-See: 500 Euro Belohnung für Täter-Hinweise

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Die mit Garn gefesselte Nilgans am Phoenixsee.
Am Phoenix-See lag eine Nilgans mit gefesselten Beinen hilflos am Ufer. © Polizei Dortmund
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Unbekannte haben einer jungen Gans am Phoenix-See mit Garn die Beine zusammengebunden. Die Polizei sucht seitdem Zeugen des Vorfalls vom 21. September. Die Tierschutzorganisation Peta hat jetzt eine Belohnung ausgesetzt.

Die gefesselte Gans lag auf einem Stein im Bereich der Laterne Nummer 54. Da sich bei Annäherungsversuchen die Gänsefamilie schützend um das Tier stellte, bat eine 47-jährige Zeugin weitere Passantinnen um Hilfe. Fünf Frauen konnten nach Angaben der Polizei den Knoten schließlich lösen.

Peta hat nun eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise ausgesetzt, die die Täter überführen sollen. Menschen, die etwas beobachtet oder anderweitige Hinweise haben, werden gebeten, sich bei der Dortmunder Polizei oder telefonisch unter 0711-8605910 oder per E-Mail an whistleblower@peta.de bei der Tierrechtsorganisation zu melden – auch anonym.

„Die Person, die die Nilgans gequält hat, muss zur Rechenschaft gezogen werden“, so Peter Höffken, Fachreferent bei Peta. „Wir verzeichnen fast täglich Fälle, bei denen Tiere mit Druckluftwaffen, Schrot oder Armbrustpfeilen beschossen, mit ätzenden Flüssigkeiten übergossen, getreten oder anderweitig misshandelt werden. Wir fordern harte Strafen für Menschen, die Tiere quälen.“

Tierquälerei sei kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Paragraph 17 des Tierschutzgesetzes.

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