Rund 250 Ballons gab es am Aplerbecker „Tag des Friedens“. Die Aktion war eine Überraschung des Organisations-Teams, um Menschenansammlungen zu vermeiden. © Birgit Mader
Tag des Friedens

Aplerbecker „Tag des Friedens“ schickt Friedensgrüße in den Himmel

Trotz Pandemie wurde in Aplerbeck am Montag (12.4.) der „Tag des Friedens“ gefeiert. Das Fest ging mit Glocken, Friedensfahnen und 250 Luftballons in die zehnte Runde.

Mit entsprechender Vorbereitung und Vorsicht wurde in Aplerbeck auch in

Pandemie-Zeiten eine Erinnerung an den 12. April vor nunmehr 76 Jahren

organisiert, im Stadtbezirk bekannt als „Tag des Friedens“.

Das zeigte sich in Aplerbeck am Montag (12.4.) um 16.15 Uhr mit dem Läuten der Kirchenglocken sowie rund 250 Luftballons mit aufgedruckten Friedenstauben, die in den blauen Himmel geschickt wurden.

Die an die Ballons angehängten Postkarten bildeten einen Friedensgruß ab, der von den jeweiligen Findern nach Aplerbeck zurückgeschickt werden kann. Diese Aktion wurde bereits zum 70. Jahrestag des 12. Aprils vor sechs Jahren durchgeführt.

Das Organisations-Team hat die Ballons im Amtshaus vorbereitet.
Das Organisations-Team hat die Ballons im Amtshaus vorbereitet. © Birgit Mader © Birgit Mader

Weiße Tücher im ganzen Bezirk

Ein Helferteam rund um den Organisator Ulrich Krüger und den Verwaltungsstellenleiter Michael Rohde hatte die Ballons zuvor innerhalb des Aplerbecker Amtshauses vorbereitet, um eine Menschenansammlung auf dem Marktplatz zu vermeiden.

Außerdem wurden aus den Fenstern des Amtshauses weiße Bettlaken gehängt, um an die Vorkommnisse am 12. April 1945 zu erinnern (wir berichteten). Auch Anwohner beteiligten sich mit weißen Tüchern in ihren Fenstern an dieser Aktion.

Über die Autorin
Lesen Sie jetzt