„Rettet das Lennhof-Biotop": Vor Beginn der Sitzung demonstrierten Gegner des Projekts auf dem Schulhof des Helene-Lange-Gymnasiums. © Britta Linnhoff
Neues Wohngebiet

Bebauung Am Lennhofe: Widerspruch bis 12. April möglich – Klage angekündigt

Die Auseinandersetzung in den politischen Gremien ist für die Gegner des Projekts letztlich verloren gegangen. Widerspruch gegen den Bebauungsplan Am Lennhofe ist aber trotzdem noch möglich.

Den Kampf gegen die Bebauung kämpfen Naturschützer und Bürgerinitiative seit Jahren. Sie sind strikt gegen eine Bebauung der Fläche am Rüpingsbach zwischen dem Hotel Lennhof und der Straße „Am Spörkel“.

Die Verfechter der Freifläche fanden massive Unterstützung in der Bezirksvertretung Hombruch. Und doch: In der politischen Auseinandersetzung ging man trotz allem nicht als Sieger hervor, weil sich der Rat letztlich Anfang Februar im Gegensatz zur Hombrucher Bezirksvertretung für das geplante Wohnungsbauprojekt entschied.

Man sah sehr wohl die Einwände – gab dann aber mit der Mehrzahl der Stimmen dem Bau von Wohnungen dem Vorzug vor Umwelt und Natur.

Bürgerinitiative will gegen den Bebauungsplan klagen

Widerstand ist aber dennoch weiter möglich. Darauf weist jetzt Thomas Quittek, Vorsitzender des Bundes für Umwelt und Naturschutz (Bund), hin: Noch bis zum 12. April 2021 können Einzelpersonen und Vereine Einsprüche gegen den Bebauungsplan „Hom 252 – Am Lennhofe“ einreichen.

Im Rahmen der öffentlichen Auslegung ist das noch machbar. Die Unterlagen kann man auf den Internetseiten des Stadtplanungsamtes finden.

Die Naturschutzverbände unterstützen die Bürgerinitiative, die bereits eine Klage gegen den Bebauungsplan angekündigt hat.

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