Bethel regional

Erste Dortmunder Bethel-Einrichtung feiert 25-jähriges Bestehen

Das „Haus Am Lohbach“ feiert am 10. August seinen 25. Geburtstag. Die Einrichtung im Dortmunder Süden ist die älteste Bethel-Einrichtung der Stadt.
Siegrid Meyer (r.), die Leiterin des „Hauses Am Lohbach“, freut sich mit den Bewohnern auf das Fest zum 25. Geburtstag. Kurt Kokert (l.) ist im Bewohnerbeirat.
Siegrid Meyer (r.), die Leiterin des „Hauses Am Lohbach“, freut sich mit den Bewohnern auf das Fest zum 25. Geburtstag. Kurt Kokert (l.) ist im Bewohnerbeirat. © Susanne Riese

Die Bethel.regional-Einrichtung „Haus Am Lohbach“ feiert in diesem Jahr ihren 25. Geburtstag. 1997 bezogen dort, im Stadtteil Berghofen die ersten Dortmunder Klientinnen und Klienten ihre Zimmer.

In dem ruhigen Wohngebiet im Dortmunder Süden wurde so ein Angebot für zunächst zehn Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen geschaffen – mit dem Ziel einer individuellen Lebensgestaltung und Entwicklung von Zukunftsperspektiven in ihrer Heimatstadt.

Bis dahin waren alle Zehn teilweise weit entfernt untergebracht, da eine wohnortnahe Einrichtung fehlte. Auch nahm das „Haus Am Lohbach“ Menschen auf, die langfristig in einer Aplerbecker Klinik untergebracht waren, da es für sie bis dahin kein passendes Angebot in Dortmund gab.

In Dortmund hat Bethel über 20 Angebote

Heute leben 21 Menschen im „Haus Am Lohbach“, sechs von ihnen kommen direkt aus dem Stadtteil. Ein Konzept mit Zukunft: Allein in Dortmund beitreibt Bethel.regional mittlerweile über 20 Angebote.

Das „Haus Am Lohbach“ war die erste Bethel-Einrichtung Dortmunds.
Das Haus Am Lohbach war die erste Bethel-Einrichtung Dortmunds. © Susanne Riese

In der Einrichtung in Berghofen, der ältesten der Stadt, wurde von Beginn an der Kontakt zum sozialen Umfeld gesucht und gepflegt, sodass über die Jahrzehnte eine Atmosphäre gegenseitiger Hilfsbereitschaft und Akzeptanz gewachsen ist. Die Bewohnerinnen und Bewohner sind im Stadtteil gut bekannt und fühlen sich wohl.

Bereichsleiterin Sigrid Meyer ist seit 21 Jahren vor Ort tätig und somit selbst schon ein Urgestein. Sie hat maßgeblich dazu beigetragen, dass „ihr Haus“ gut vernetzt ist und aktiv bei vielen Festen und Aktionen mitwirkt: „Wir sind stolz darauf, dass das Zusammenleben im Stadtteil so gut funktioniert. Wir sind Mitglied im Heimatverein und im Verein Unsere Mitte Steigerturm.“

Starker Zusammenhalt in der Nachbarschaft

Der nachbarschaftliche Zusammenhalt sei ebenfalls großartig, berichtet Sigrid Meyer weiter. „Wir helfen uns schon einmal aus, wenn Nachbarn beispielsweise Unterstützung beim Blutdruckmessen oder kurzfristig einen Rollstuhl brauchen. Auf der anderen Seite bot sich neulich ein Nachbar an, unsere defekten Gartenstühle zu schweißen. An unserer Kunst- und an der Trommelgruppe nehmen regelmäßig auch Freunde aus der Nachbarschaft teil.“

Nun freuen sich Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die Jubiläumsfeier am 10. August um 10 Uhr in der Evangelischen Kreuzkirche Berghofen, Fasanenweg 22.

Angehörige, Nachbarn und Freunde sind herzlich eingeladen mitzufeiern. Die inklusive Trommelgruppe des „Hauses Am Lohbach“ wird die Andacht musikalisch begleiten. Im Anschluss ist ein gemütliches Zusammensein bei Getränken und Fingerfood geplant.

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