U-Bahn-Station

Betrunkener bedroht Sicherheitskräfte in Hörde mit echt wirkender Schusswaffe

Ein Betrunkener bedrohte zwei Sicherheitskräfte am Hörder Bahnhof in Dortmund. Die reagierten schnell und instinktiv angesichts der augenscheinlich echten Pistole.
In der U-Bahn-Station am Hörder Bahnhof kam es zu einem Zwischenfall. © Rüdig (A)

An der U-Bahn-Haltestelle „Hörde Bahnhof“ in Dortmund wurden am Dienstag (15.3.) Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes bedroht. Der Täter nutzte eine sehr echt aussehende Spielzeug-Waffe. Der 40-jährige Dortmunder musste die Nacht zur Ausnüchterung im Gewahrsam des Polizeipräsidiums Dortmund verbringen.

Mann wollte sich der Kontrolle entziehen

Ersten Erkenntnissen zufolge wollten die Sicherheitsdienst-Angestellten den 40-Jährigen am frühen Dienstagabend um 18.05 Uhr wegen seiner starken Alkoholisierung und lautstarker Schreie in dem zu dem Zeitpunkt stark frequentierten U-Bahnhof kontrollieren. Zunächst wollte der Mann sich der Kontrolle mit schlichter Ignoranz entziehen, teilt die Polizei mit.

Nach der Aufforderung, seine Fahrkarte vorzuzeigen, zog er eine augenscheinlich echte Pistole aus seiner Jackentasche und bedrohte die beiden Mitarbeiter der Sicherheitsfirma. Einer von ihnen schlug dem Mann daraufhin instinktiv den Gegenstand aus der Hand. Erst beim Aufprall der Waffe auf dem Boden habe er gemerkt, dass es sich um eine Softair-Waffe handelt.

Die alarmierten Polizeibeamten brachten den 40-Jährigen zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Polizeigewahrsam. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen Bedrohung.

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