Trotz eines Rückgangs der Zahlen ist weiterhin Vorsicht geboten. © Jörg Bauerfeld
Neue Corona-Zahlen

Corona-Infektionen: Aplerbeck hat den dritthöchsten Fall-Zuwachs

Trotz abnehmender Dynamik liegt in allen Stadtbezirken ein diffuses Infektionsgeschehen vor. Und die Infektionszahlen zeigen: Vorsicht ist immer noch geboten.

Einerseits können die Menschen im Stadtbezirk Aplerbeck ein wenig aufatmen, was die Infektionszahlen angeht, andererseits ist immer noch große Vorsicht geboten. Nach den neuesten Zahlen der Stadt Dortmund gibt es bisher im Stadtbezirk Aplerbeck die wenigsten bestätigten Corona-Fälle in ganz Dortmund.

Zwar ist der Vorsprung auf den Stadtbezirk Hombruch nur hauchdünn, aber er ist da. Was Sorge bereitet, sind die Entwicklungen in den letzten vier Wochen. Hier hat der Stadtbezirk im Vergleich die drittmeisten Fälle zu verzeichnen. Und liegt damit überraschender Weise weit vor dem Hot-Spot Nordstadt. Zumindest, was das Infektionsgeschehen in den letzten vier Wochen angeht.

Seniorenheime sind stark betroffen

Die prozentuale Steigerung zum Vormonat ist über Stadtdurchschnitt. Im Vergleich zum Vormonat Januar gab es in Aplerbeck 179 neue Corona-Fälle. Eine Steigerung um 17,94 Prozent. In der Nordstadt beispielsweise wurden zwar 205 Fälle verzeichnet, was aber nur eine Steigerung um 8,51 Prozent entspricht.

Sorgen machen weiterhin die Geschehnisse in Alten- und Pflegeeinrichtungen. Auch Kitas und Schulen sind seit dem 14. Januar des Öfteren betroffen. Die Stadt Dortmund weist noch einmal eindringlich darauf hin, sich auch weiterhin an die Corona-Hygieneregeln zu halten.

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Redaktion Dortmund
Jörg Bauerfeld, Redakteur, berichtet hauptsächlich in Wort, Bild und Ton aus dem Dortmunder Süden.
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